Missinterpretierte Geste? Am vergangenen Samstag spielte Morrissey (59) ein Konzert in San Diego – musste dieses jedoch abrupt abbrechen. Der Grund dafür war ein Fan, der auf den einstigen The Smiths-Frontmann zugestürmt kam, sodass es kurzzeitig so aussah, als wolle er den Sänger angreifen. Doch tatsächlich sei alles halb so wild gewesen, wie der "Irish Blood, English Heart"-Interpret nun erklärte: Der Zuschauer wollte ihn nur nach guter alter Tradition umarmen!

Immerhin ist es seit drei Jahrzehnten Brauch unter den Indie-Rock-Liebhabern zu versuchen, auf die Bühne zu kommen und ihr Idol in die Arme zu schließen. Morrissey ließ deshalb über sein Management via Facebook jetzt klarstellen: "Niemand hat versucht, Morrissey in der Nacht zu schlagen. Der Fan, der am Samstag auf die Stage kam, war zweifelsohne etwas aggressiver als die meisten anderen. Deshalb musste die Security einschreiten." Im Nachhinein sei er für seine Aktion aber nicht verhaftet worden.

Seine Anhänger kommentierten das Statement bereits zustimmend – übten dabei allerdings auch Kritik an dem Bühnen-Stürmer: "Mozzer ist keine 33 mehr. Man sollte ein wenig vorsichtiger mit ihm umgehen!" In der Vergangenheit führte die Tradition schon einige Male zum Gig-Abbruch, weil zu viele Zuschauer den Körperkontakt zu dem 59-Jährigen suchten und er um seine Sicherheit fürchten musste.

Morrissey, SängerGetty Images
Morrissey, Sänger
Morrissey bei der Buchpräsentation seiner BiografieGetty Images
Morrissey bei der Buchpräsentation seiner Biografie
Morrissey bei einem Auftritt in Los AngelesGetty Images
Morrissey bei einem Auftritt in Los Angeles
Was haltet ihr von so einer Fan-Tradition?91 Stimmen
17
Ich finde die Aktion witzig!
74
Ich denke, das ist für Morrissey doch ein bisschen zu gefährlich...


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