Es regt sich Widerstand in der Lindenstraße! Mit dieser Meldung hätte wohl niemand gerechnet: Die erste Seifenoper Deutschlands soll nach 34 Jahren eingestellt werden. Damit würde im März 2020 die letzte Folge des Kult-Formats laufen. Diese Entscheidung können nicht nur viele Zuschauer nicht verstehen, sondern auch Lindenstraße-Urgestein Marie-Luise Marjan (78) alias Mutter Beimer: Sie will das Aus der langlebigen Serie nicht einfach so hinnehmen!

Sie habe am Freitag durch einen Anruf von Hans. W. Geißendörfer, dem Erfinder der Soap, erfahren, dass die Sendung nur noch knapp zwei Jahre laufen soll, erzählte sie Bild. Außerdem erklärte sie gegenüber der Zeitung, warum "Lindenstraße" weiter existieren müsse: "Natürlich bin ich traurig. Natürlich bin ich enttäuscht. Aber – es geht um Größeres", gab sie sich kämpferisch. "Die ARD hat einen öffentlich-rechtlichen Auftrag. Wir zahlen Steuern dafür. Und wir müssen doch ein gehaltvolles Programm bekommen." Ihrer Meinung nach müsse es ein Programm geben, das gesellschaftspolitisch sei und sich mit den Themen dieser Welt auseinandersetze.

Das Publikum werde auf die Barrikaden gehen, war sich die 78-Jährige sicher. Und sie behielt recht: "Schade, dass 2020 ein Stück Fernsehgeschichte den Flimmerkasten verlässt", "Es geht nicht darum, dass eine Serie fehlen wird, sondern, dass es für viele Inhalte, Figuren, Themen kein anderes öffentlich-rechtliches Format gibt" und "Nein, ich möchte das nicht", twitterten nur drei User im Netz.

Marie Luise Marjan, SchauspielerinWDR / Steven Mahner
Marie Luise Marjan, Schauspielerin
Irene Fischer, Joachim H. Luger, Andrea Spatzek, Marie-Luise Marjan und Hans W. GeißendörferWENN.com
Irene Fischer, Joachim H. Luger, Andrea Spatzek, Marie-Luise Marjan und Hans W. Geißendörfer
"Lindenstraße"-Star Marie Luise Marjan in LüneburgAction Press / Georg Wendt/Bauer Stars&Stories
"Lindenstraße"-Star Marie Luise Marjan in Lüneburg
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