Scheidungskinder müssen einiges in ihrem Leben durchmachen. So erging es auch Autorin und Moderatorin Charlotte Roche (40). Doch sie ist in ihrem Leben noch einen Schritt weitergegangen. Nach jahrelanger Therapie hat die 40-Jährige sich schweren Herzens dazu entschlossen, sich auch von ihren Eltern zu trennen. Für ihre Entscheidung, jeglichen Kontakt zu Vater und Mutter abzubrechen, hat sie allerdings auch einige gute Gründe.

In einem Interview mit der Zeitschrift Gala berichtet Roche, wie sie selbst als "vielmaliges Scheidungskind" rund 14-mal umziehen musste, bis sie 15 Jahre alt war. Der Lebensstil ihrer Eltern, die zur 68er-Generation zählten, hätte sich nur an der eigenen Selbstverwirklichung orientiert. "Aber in der Zeit, in der man Kinder hat, kann man sich mal kurz am Riemen reißen und nicht jedes Jahr einen neuen Stiefvater anschleppen. Das ist wirklich verstörend für mich gewesen", so Roche im Interview.

Leicht war ihr die Entscheidung nicht gefallen. "Es war natürlich sehr, sehr schmerzhaft, sich von lebenden Eltern zu trennen." Inzwischen ist die Autorin über den Schmerz hinweg und fühlt sich freier und erwachsener, seitdem sie diesen Schritt gewagt hat.

Charlotte Roche in der Talkshow von Markus LanzHein Hartmann / Future Image / ActionPress
Charlotte Roche in der Talkshow von Markus Lanz
Charlotte Roche im Jahr 2015 auf der Frankfurter BuchmesseThomas Lohnes/Getty Images)
Charlotte Roche im Jahr 2015 auf der Frankfurter Buchmesse
Charlotte Roche auf der Frankfurter Buchmesse 2015Thomas Lohnes/Getty Images
Charlotte Roche auf der Frankfurter Buchmesse 2015
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Ich finde das sehr mutig und bewundernswert – leicht hat sie es sich sicherlich nicht gemacht
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Es sind ja trotzdem ihre Eltern, ich würde an der Beziehung weiter festhalten


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