Das hat Harvey Weinstein (66) sich wohl anders vorgestellt! Vor etwa einem Jahr meldeten sich mehrere Frauen, die behaupteten, der Hollywood-Mogul habe sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt. Unter ihnen befanden sich auch bekannte Schauspielerinnen. Für zwei Fälle wurde er bereits angeklagt, sein Anwalt plädierte in einer neuen Anhörung aber dafür, die Verhandlungen abzubrechen, da es unter anderem zur Beeinflussung von Zeugen durch die Polizei gekommen sei. Nun hat der Richter entschieden, dass der Prozess wie geplant fortgesetzt wird.

Weinstein werden in der Anklageschrift Vergewaltigung, sexueller Übergriff, Missbrauch und Fehlverhalten vorgeworfen. Am Donnerstag sollte laut The Associated Press vor einem New Yorker Gericht über einen möglichen Abbruch der Verhandlungen gesprochen werden. Obwohl der juristische Vertreter des 66-Jährigen zahlreiche Ungereimtheiten im Verhalten der vermeintlichen Opfer und in den Methoden der Polizei aufgedeckt habe, bleibt die Klage bestehen.

Rechtsanwalt Ben Brafman nannte die Entscheidung des Richters nach der Anhörung eine "Enttäuschung". Die Vertreterin der Gegenseite hingegen pocht darauf, dass dem Filmproduzenten der Prozess gemacht wird. Die nächste Anhörung soll am 7. März 2019 stattfinden.

Harvey Weinstein (re.) mit seinem Anwalt vor Gericht in New York
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Harvey Weinstein (re.) mit seinem Anwalt vor Gericht in New York
Harvey Weinstein (li.) mit seinem Anwalt vor Gericht in New York
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Harvey Weinstein (li.) mit seinem Anwalt vor Gericht in New York
Harvey Weinstein (mi.) vor dem Gerichtsgebäude in New York
Elder Ordonez / SplashNews.com
Harvey Weinstein (mi.) vor dem Gerichtsgebäude in New York
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