Wird jetzt die Klage gegen Harvey Weinstein (66) fallen gelassen? Seit rund einem Jahr steht der einstige Hollywood-Produzent unter Verdacht, über ein Dutzend Frauen, darunter auch bekannte Schauspielerinnen, sexuell belästigt oder sogar missbraucht zu haben. Sein Fall wird mittlerweile vor Gericht verhandelt, doch nach und nach bekommen die Anklagepunkte Risse. Jetzt plädiert Weinstein sogar darauf, dass die Verhandlung gänzlich abgebrochen wird.

Herzstück der Argumentation des Verteidigers Ben Brafman sind die Vorwürfe einer ehemaligen Angestellten. Mimi Haleyi sagte aus, dass der Filmmogul sich ihr aufgedrängt und gegen ihren Willen Oralsex an ihr ausgeübt habe, während sie ihre Periode hatte. Sein Anwalt argumentiert nun laut TMZ, dass die Klägerin nach dem Vorfall weitere sieben Monate in Kontakt mit dem Produzenten geblieben sei und erneute Treffen gewollt habe.

Außerdem gab Brafman zu Protokoll, dass der Detektiv bei den Untersuchungen, Nicholas DiGaudio, ein angebliches Vergewaltigungsopfer beeinflusst habe. Er soll die Frau überredet haben, belastendes Material von ihrem Handy zu löschen. Wegen all dieser Ungereimtheiten sei der Fall Weinstein unglaubwürdig und deshalb müsse die Anklage komplett fallen gelassen werden.

Harvey Weinstein (re.) mit seinem Anwalt vor Gericht in New York
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Harvey Weinstein (re.) mit seinem Anwalt vor Gericht in New York
Harvey Weinstein mit seinem Anwalt Benjamin Brafman in New York
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Harvey Weinstein mit seinem Anwalt Benjamin Brafman in New York
Harvey Weinstein und sein Anwalt Benjamin Brafman in New York
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Harvey Weinstein und sein Anwalt Benjamin Brafman in New York
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