Dass Campino (56) auf einem Ärzte-Kongress auftritt, kommt eher selten vor – dass der leidenschaftliche Fan von Fortuna Düsseldorf im Stadion des Erzrivalen aus Köln gastiert, ist noch überraschender. Am vergangenen Samstag war der Frontmann der "Toten Hosen" im Rhein-Energie-Stadion zu Gast und sprach über seine lange Krankengeschichte. Vor 220 Medizinern verriet der Sänger überraschende Details zu einer schweren Verletzung und den Konsequenzen, die ihm damals nach Aussage seiner Ärzte drohten!

Nach einem Kreuzbandriss bei "Rock am Ring" im Jahre 2000 attestierten ihm die Ärzte aus seiner Heimatstadt ein Leben als Sportinvalide – Show-Einlagen wie das Beklettern von Bühnenaufbauten oder der obligatorische Sprung ins Publikum wären damit für Campino wohl Geschichte gewesen. Der Sportmediziner Dr. Peter Schäferhoff wurde dann zu seinem Retter. „Ich vertraue einem Kölner Arzt. Sie können sich nicht vorstellen, wie groß die Verzweiflung sein muss, bis ein Düsseldorfer so weit ist“, erzählte Campino auf dem Symposium schmunzelnd aus dieser schweren Zeit.

Pikant: Schäferhoff ist nicht nur einfach "ein Kölner Arzt", sondern zugleich der Mannschaftsarzt des 1. FC Köln. Entsprechend positionierte er sich direkt beim ersten Treffen mit dem Düsseldorfer: "Wenn du das Lied singst: 'Ich bin froh, dass ich kein Kölner bin', schmeiße ich dich raus." Mittlerweile seien die beiden aber gute Freunde.

Campino beim Konzert in RostockGetty Images
Campino beim Konzert in Rostock
Campino im November 2013 in BerlinGetty Images / Adam Berry
Campino im November 2013 in Berlin
Campino in Düsseldorf 2012Getty Images
Campino in Düsseldorf 2012
Hättet ihr euch Campino auch als Sportinvaliden auf der Bühne vorstellen können?523 Stimmen
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Klar, es kommt doch immer auf die Musik an. Und singen kann man auch im Sitzen!
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Nein, die Bühnen-Action gehört bei Campino doch total dazu!


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