Die Lehre auf einem exklusiven Internat ist hart: strenge Regeln, Drill und hohe Erwartungen. Ist man dann noch Anwärter auf den britischen Thron, wird der Druck nur größer. Prinz Charles (70) verglich seine Zeit auf dem Gordonstoun-Internat einst mit dem Kriegsfilm Colditz – nur mit Kilts. Der junge Prinz sei gemobbt worden und kam nicht mit dem spartanischen Leben klar. Jetzt wurden neue Details zu seiner Internatszeit in den 1960er Jahren bekannt: So durfte sich Charles seine Freunde damals nicht selbst auswählen.

Broderick Munro-Wilson, der zur gleichen Zeit die Schule besuchte, erklärte in der neuen Dokumentation Paxman On The Queen’s Children: "Der Direktor entschied, wer mit ihm befreundet sein sollte." Charles durfte noch nicht einmal mit jedem sprechen. Es soll eine Liste mit Namen von Personen gegeben haben, mit denen er sich locker unterhalten durfte. Trotz der Sonderstellung empfand Broderick ihn als engagierten Schüler. "Er ging immer zum Unterricht und arbeitete hart", fügte der alte Schulkamerad an.

Die Arbeit zahlte sich aus: Der Prinz verließ Gordonstoun mit gleich zwei A-Levels, einer 2 in Geschichte und einer 3 in Französisch. Danach entschied man, dass Charles die renommierte Universität von Cambridge besuchen solle. 1970 erhielt er seinen Bachelor-Titel. Prinz Charles war damit das erste Mitglied der britischen Königsfamilie mit einem Universitätsabschluss.

Prinz Philip und Prinz Charles in Gordonstoun im Mai 1962ActionPress
Prinz Philip und Prinz Charles in Gordonstoun im Mai 1962
Prinz Charles bei einem Empfang im Clarence HouseAction Press / Jeff Spicer/Empics
Prinz Charles bei einem Empfang im Clarence House
Prinz Charles beim Besuch der Leighterton Primary School in Tetbury, GroßbritannienGetty Images
Prinz Charles beim Besuch der Leighterton Primary School in Tetbury, Großbritannien
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