Die Doku "Leaving Neverland" über Michael Jackson (✝50), die im März auf dem Sender Channel 4 ausgestrahlt werden soll, erzählt die Geschichte von Wade Robson (36) und James Safechuck. Die beiden Männer sagen, der King of Pop hätte sich an ihnen vergangen. Mit ihren Klagen vor Gericht scheiterten sie bislang. Die Erben des Musikers wollen die Ausstrahlung der Doku verhindern und melden sich nun zu Wort: In einem Brief erklärt der Anwalt der Hinterbliebenen, die Doku verstoße gegen die Programmrichtlinien des Senders.

In dem Schreiben heißt es laut Fox News, dass es den Richtlinien eines TV-Senders entspräche, wenn eine Show "erhebliche Vorwürfe erhebt", den "Betroffenen eine angemessene und rechtzeitige Antwortmöglichkeit gegeben werden sollte". Weiter argumentiert der Anwalt Howard Weitzman in dem Schreiben: "Ich denke, wir können uns alle einigen, dass die falschen Behauptungen, die in Ihrem 'Dokumentarfilm' gemacht werden, 'bedeutende Behauptungen sind'. Man kann sich kaum schwerwiegendere Anschuldigungen gegen jemanden vorstellen." Niemand habe jemals die Angehörigen gebeten, auf die Vorwürfe gegen die Pop-Legende zu reagieren. Dies würde gegen die journalistische Ethik und die Sorgfaltspflicht verstoßen.

Channel 4 erklärte am Montag in einer Stellungnahme, dass die Anschuldigungen gegen Michael in dem Film durch die Leugnungen kommentiert und widerlegt würden, die der Popstar zu seinen Lebzeiten gemacht habe. Der Sender bestand darauf, dass die Show den offiziellen britischen Rundfunkkodex erfüllt.

Michael Jackson
Getty Images
Michael Jackson
Michael Jackson und Lisa Marie Presley im Jahr 1994
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Michael Jackson und Lisa Marie Presley im Jahr 1994
Michael Jackson und Lisa Marie Presley 1994 in Budapest
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Michael Jackson und Lisa Marie Presley 1994 in Budapest


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