Drei Jahre ist es jetzt her, dass Paul van Dyk (47) während seines Auftritts beim Festival "A State of Trance" im niederländischen Utrecht mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Der DJ erlitt dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und brach sich an zwei Stellen die Wirbelsäule an. Noch heute hat der Künstler mit den Folgen zu kämpfen und erklärte jetzt: Es wird ein dauerhafter Schaden bleiben.

In seinem Buch "Im Leben bleiben" verarbeite der Musikproduzent seinen Sturz und seinen Weg der Besserung. Glück habe dabei eine große Rolle gespielt – angefangen bei der Tatsache, dass sich direkt neben dem Veranstaltungsort ein neurologisches Zentrum befindet. "Manchmal ist Leben oder Tod nur eine Frage von wenigen Minuten", sinnierte der 47-Jährige in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Unter manchen Folgen des Unfalls werde der Musiker immer zu leiden haben: Sein Kurzzeitgedächtnis wurde in Mitleidenschaft gezogen und er muss bis zu sechs Wochen im Jahr im Krankenhaus verbringen, um Blutverklumpungen an der Wirbelsäule ausspülen zu lassen.

Auch seine Arbeit habe sich nach dem Unfall stark verändert. Davor hatte er vier oder fünf Shows in der Woche gegeben – jetzt sei ein solches Pensum aber undenkbar: "Ich habe einfach wesentlich weniger Energie", erklärte der Star-DJ. Ans Aufhören denke er aber dennoch keinesfalls: "Wenn ich auf die Bühne gehe, dann will ich auch die hundert Prozent geben, zu denen ich in der Lage bin."

Paul van Dyk im April 2011 in KalifornienGetty Images
Paul van Dyk im April 2011 in Kalifornien
Paul van Dyk im September 2011 in Las VegasGetty Images
Paul van Dyk im September 2011 in Las Vegas
Paul van Dyk im August 2007 in DeutschlandGetty Images
Paul van Dyk im August 2007 in Deutschland


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