R. Kelly (52) hat in den Missbrauchsprozessen eine juristische Niederlage erlitten! Vier Frauen hatten den Sänger im Februar wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Drei der mutmaßlichen Opfer sollen zum Tatzeitpunkt unter 17 Jahre alt gewesen sein. Der Musiker wurde festgenommen und kurz darauf auf Kaution freigelassen. Es scheint, als würde R. Kelly die Vorwürfe aber nicht ernst nehmen. Jedenfalls hat sich der Weltstar das Urteil jetzt ganz allein zuzuschreiben: Er erschien nämlich nicht zur Verhandlung.

R. Kelly sollte sich am Dienstag vor Gericht zu den Anschuldigungen äußern. Er und sein Anwalt blieben der Verhandlung allerdings unentschuldigt fern, wie die Zeitung Chicago Sun-Times berichtete. Richterin Moira Johnson habe deshalb ein sogenanntes Versäumnisurteil erlassen und den Prozess zugunsten der Klägerin entschieden. Der 52-Jährige habe auch einen zweiten Termin am Mittwoch verstreichen lassen, bei dem das Urteil noch hätte aufgehoben werden können.

Die Verteidiger der Klägerin warfen dem “I Believe I Can Fly”-Interpreten vor, sich in keinster Weise zu der Anklage geäußert zu haben. "Uns ist der Prozess egal", sagte R. Kellys Sprecher der Zeitung. Die Klägerin wird im Mai vor Gericht den angeblichen Missbrauch schildern. Die Richterin wird dann die Höhe der Strafzahlung festlegen. Die Frau verlange mindestens 50.000 US-Dollar (umgerechnet rund 45.000 Euro) von R. Kelly. Er soll das minderjährige Opfer ein Jahr lang sexuell missbraucht haben.

R. Kelly im März, 2019Getty Images
R. Kelly im März, 2019
R. Kelly in FloridaJLN Photography/WENN.com
R. Kelly in Florida
R. Kelly im Gerichtsgebäude in Chicago, März 2019Getty Images
R. Kelly im Gerichtsgebäude in Chicago, März 2019


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