Es war ein Schock für alle The Cranberries-Fans: Im Januar 2018 starb Frontfrau Dolores O'Riordan im Alter von nur 46 Jahren. Fans und Wegbegleiter der "Zombie"-Interpretin trauerten um den plötzlichen Tod der Musikerin. Die Obduktion ergab damals, dass die Sängerin mit 3,3 Promille Alkohol im Blut offenbar in der Badewanne eines Hotelzimmers ertrunken war. Daraufhin wurde ein Suizid vermutet. Dies versuchten die übrigen Bandmitglieder nun in einem Interview zu widerlegen: Ihrer Meinung nach hat sich Dolores nicht umgebracht.

Gitarrist Noel Hogan telefonierte offenbar wenige Tage vor dem tragischen Tod der "Cranberries"-Frontfrau noch mit dieser. "Dolores war voller Pläne, klang vollkommen positiv. Selbstmord war das Letzte, an das sie dachte, da bin ich total sicher", offenbarte er in einem Interview mit Bild. Nach ihrer Scheidung habe Dolores ihr Leben damals neu sortiert, habe sogar ein neues Haus in ihrer Heimatstadt Limerick bauen wollen wollen. Auch Schlagzeuger Fergal Lawler war sich sicher, dass der Tod der Sängerin ein Unfall war. "Die ganzen Spekulationen um Dolores' Tod haben damals schon wehgetan. Es war befreiend, als der Obduktionsbericht endlich Klarheit brachte", sagte er.

Vor drei Tagen wurde das neue und gleichzeitig letzte Album der "Cranberries" unter dem Titel "In the End" veröffentlicht. Auch Dolores' Stimme ist darauf zu hören. Denn die ersten Aufnahmen für die Platte wurden noch vor ihrem Tod produziert. Für die Iren war es nicht leicht, die Songs zu Ende zu bringen: "In den ersten Tagen war es sehr schwierig. Wir waren alle sehr emotional. Man hörte auf den Demo-Aufnahmen, wie Dolores mit den Studioleuten spricht, wie sie ihre Gesangsideen kommentiert", verriet Fergal.

Beerdigung von Dolores O'Riordan, Januar 2018Getty Images
Beerdigung von Dolores O'Riordan, Januar 2018
The CranberriesMassimo Barbaglia/WENN.com
The Cranberries
The Cranberries im Jahr 2012Getty Images
The Cranberries im Jahr 2012


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