Es war ein Schock für alle Fans: 2016 wurde bekannt, dass auch Casey Affleck (43) in einen Skandal um sexuelle Belästigung verstrickt war. Bereits 2010 soll er zwei Kolleginnen am Set seines Films "I’m Still Here" sexuell belästigt haben. Zunächst bestritt der Nachwuchsstar die Vorwürfe, soll den zwei Frauen dann aber eine unbekannte Summe gezahlt haben, um einem gerichtlichen Prozess zu entgehen. Lange schwieg der Hollywood-Star zu den Vorwürfen – und erzählt nun, warum er das tat.

In dem US-Podcast Armchair Expert erklärt der heute 43-jährige Casey, warum er sich all die Jahre weder zu den Anschuldigungen noch zu der nachfolgenden #MeToo-Debatte äußerte: "Ich habe mich entschieden, nichts zu sagen", so der "Manchester by the Sea"-Darsteller gegenüber Moderator Dax Shepard (44). Und fügt an: "Die meisten Leute machen sich nicht die Mühe, Details zu betrachten und plötzlich wird dein Name zusammen mit anderen genannt." Mit dieser Aussage scheint Casey auf Filmproduzent Harvey Weinstein (67) zu verweisen, der im Oktober 2017 beschuldigt wurde, eine große Anzahl von Frauen sexuell belästigt oder gar vergewaltigt zu haben. Die Enthüllungen über den einstigen Hollywood-Mogul lösten im selben Jahr die #MeToo-Bewegung aus.

Spätestens seit der heftigen Kritik an Caseys Oscar-Gewinn 2017 ist klar: Sein Image ist ramponiert. Sicherlich auch einer der Gründe, warum er sich in Sachen #MeToo lange zurückhielt. Caseys eigenes Fazit aus der Geschichte: "Ich glaube, das alles ist etwas, aus dem man seine Lehren ziehen sollte."


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