Die Schauspieler Joaquin Phoenix (44) und sein Bruder River (✝23), der bereits 1993 an einer Drogenüberdosis starb, waren die wohl berühmtesten Mitglieder der Sekte "Children of God", die in den 60ern in Kalifornien gegründet wurde. Das wissen viele Fans des "Joker"-Stars nicht, da Joaquin nur selten über diesen heiklen Teil seines Lebens spricht. Jetzt hat er sich in einem neuen Interview zu dem kontroversen Kult geäußert!

Im Gespräch mit Playboy sprach der Hollywood-Star über seine Kindheit in der "Children of God"-Sekte. Bis 1977, also bis Joaquin rund drei Jahre alt war, war seine Familie Teil der Community, die sich mittlerweile "The Family" nennt. "Wenn Menschen 'Children of God' ansprechen, hat das immer etwas vage Beschuldigendes an sich", findet er. "Ich glaube, meine Eltern dachten, sie hätten eine Gemeinschaft gefunden, die ihre Ideale teilt. Aber ich denke, als sie merkten, dass da noch etwas mehr dran war, stiegen sie aus", erzählt der 44-Jährige.

Die Mitglieder des Kultes um David Berg wurden angeklagt, Prostitution betrieben zu haben, um neue Mitglieder anzuwerben und Güter für die Gemeinschaft zu beschaffen. Außerdem sollen in der Sekte Kinder missbraucht worden sein. Bis Mitte der 80er war es dort nämlich nicht verboten, Geschlechtsverkehr mit Kindern zu haben.

Joaquin Phoenix, Schauspieler
Getty Images
Joaquin Phoenix, Schauspieler
Joaquin Phoenix beim Photocall zu "Joker" bei den 76. Filmfestspielen in Venedig
Splash News
Joaquin Phoenix beim Photocall zu "Joker" bei den 76. Filmfestspielen in Venedig
Joaquin Phoenix und Rooney Mara auf der "Joker"-Premiere in Hollywood, Ende September 2019
Getty Images
Joaquin Phoenix und Rooney Mara auf der "Joker"-Premiere in Hollywood, Ende September 2019


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