Ohne sie müssten wir auf Action-Blockbuster verzichten: Stuntmänner und -frauen, die für riskante Szenen in die Rollen großer Leinwandstars schlüpfen, bekommen meist nur wenig vom strahlenden Ruhm ab. Wie gefährlich ihr Job tatsächlich ist, wird oft vergessen. Der Fall von Olivia Jackson, die Schauspielerin Milla Jovovich (43) in den Resident Evil-Filmen doubelte, erinnert auf tragische Weise daran, was eine Stuntfrau für die perfekte Szene alles aufs Spiel setzt: Sie erlitt am Set einen schrecklichen Unfall und verlor einen Arm – nun will sie Gerechtigkeit!

Im September 2015 hatte Olivia bei den Dreharbeiten zu "Resident Evil: The Final Chapter" einen Horror-Unfall: Bei einem Motorrad-Stunt krachte sie in einen Kamera-Kran und wurde dabei schwer verletzt, lag im Koma, sogar ein Arm musste der heute 36-Jährigen amputiert werden. Nun verklagt sie die Produzenten des Films, wie Fox News berichtet. Olivias Vorwurf: Sparsamkeit war ihnen wichtiger als Sicherheit! Sie sei nicht auf die gefährliche Szene vorbereitet gewesen und auch die Versicherung der Produktion sei nicht wie versprochen eingesprungen.

Wie der Fall vor Gericht ausgehen wird, ist ungewiss. Olivia gibt sich aber optimistisch, dokumentiert auf Instagram ihren langen Weg der Genesung. Nach ihrer Arm-Amputation zeigte sie, was für eine Kämpfernatur sie ist: "Mach’s gut, mein verkümmerter Arm, und hallo zu meinem Stumpen. So habe ich mein Leben nicht geplant. Aber ich muss annehmen, was ich habe, und mich nach vorne bewegen", steht unter Fotos der lachenden Olivia nach der schweren OP.

Peter Lindbergh und Milla Jovovich, September 2016
Getty Images
Peter Lindbergh und Milla Jovovich, September 2016


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