Mark Ronson (44) muss erkennen: Sexuelle Identität ist kein Thema, das man auf die leichte Schulter nehmen darf. Der Star-Produzent hatte kürzlich mit einer außergewöhnlichen Botschaft für Aufsehen gesorgt. Er gab in einer TV-Sendung zu Protokoll, dass er sapiosexuell sei. Nun aber musste Mark gestehen: Er hatte keine Ahnung, wovon er da geredet hat und hätte vielleicht lieber nicht so leichtfertig darüber plaudern sollen.

"Ich betrachte mich nicht als Mitglied einer diskriminierten Gemeinschaft", stellte Mark im Gespräch mit dem Rolling Stone klar: "Ich entschuldige mich, wenn irgendjemand das missverstanden oder daran Anstoß genommen hat." Er sei einfach nach seiner Meinung über Sapiosexualität gefragt worden, stellte der Musiker klar. Auf Nachfrage sei ihm erklärt worden, dass damit Menschen gemeint sind, die sich rein vom Intellekt eines Partners angezogen fühlen, unabhängig vom Geschlecht. "Und er meinte: 'Das klingt toll. Klar, auf wen trifft das nicht zu?'", berichtete die Musikzeitschrift weiter.

Mark musste dann aber schnell feststellen, dass seine Aussage als eine Art Outing interpretiert worden war. "Der Umstand, dass ich mich – als weißer, männlicher Heterosexueller – als Teil einer marginalisierten Gruppe bezeichne, war für mich beängstigend oder schlichtweg beschämend", gab Mark schließlich geläutert zu verstehen.

Mark Ronson bei der Met Gala 2019Getty Images
Mark Ronson bei der Met Gala 2019
Mark Ronson im April 2019Getty Images
Mark Ronson im April 2019
Mark Ronson im Februar 2019Getty Images
Mark Ronson im Februar 2019
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Finde ich richtig, dass er sich das traut!
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Finde ich Quatsch, er macht es so noch schlimmer!


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