Schwerwiegende Konsequenzen für eine britische Zeitung? Im vergangenen Februar hatte der Vater von Herzogin Meghan (38) Teile eines persönlichen Briefs seiner Tochter veröffentlichen lassen, in denen sie ihn darum bittet, keine intimen Details mehr an die Medien weiterzugeben. Acht Monate später haben sich die 38-Jährige und ihr Gatte Prinz Harry (35) nun dazu entschieden, die Zeitung Mail on Sunday zu verklagen, weil diese den Brief abdruckte. Das Duo könnte im Prozess durchaus Erfolg haben: Die Kanzlei, durch die sie vertreten werden sollen, gilt gemeinhin als knallhart!

Wie Daily Mail berichtete, soll die berüchtigte Londoner Kanzlei Schillings den Fall übernehmen. Mit dieser Wahl hätten die Eltern des kleinen Archie Harrison sich gegen die bevorzugten Juristen des britischen Königshauses, Harbottle & Lewis, entschieden. Medienexperten äußerten sich bereits kritisch zu diesem Vorhaben und bezeichneten den Einsatz der Aggro-Anwälte gegen Thomas als "auf Spatzen mit Kanonen schießen." In der Vergangenheit seien genau diese Rechtsanwälte von Promis eingesetzt worden, die mit allen Mitteln ihre Kritiker zum Schweigen hätten bringen wollen.

Keith Schilling, der das Unternehmen 1984 gründete, feierte vor allem im Medienbereich große Erfolge. Für VIPs, die eine einstweilige Verfügung gegen Zeitungen erwirken wollten, wurde er zum Lieblingsadvokat. Seine Bereitschaft, unerbittlich gegen die Presse vorzugehen, zeigte er auch in einem Interview, in dem er behauptete, dass es sowieso "zu viele Zeitungen" gebe. Das brachte ihm schließlich den Spitznamen "Der Ruhigsteller" ein.

Herzogin Meghan im Oktober 2019Getty Images
Herzogin Meghan im Oktober 2019
Herzogin Meghan und ihr Vater Thomas Markle Sr. in jungen JahrenTim Stewart / Splash News
Herzogin Meghan und ihr Vater Thomas Markle Sr. in jungen Jahren
Herzogin Meghan in Kapstadt im September 2019Getty Images
Herzogin Meghan in Kapstadt im September 2019
Wie findet ihr es, dass Meghan und Harry die Zeitung mit so einem knallharten Anwalt verklagen wollen?1792 Stimmen
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Finde ich in Ordnung – die Veröffentlichung des persönlichen Briefes war schließlich ein großer Fehler!
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Das finde ich völlig unverständlich!


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