War seine Maschine etwa zu schlecht ausgestattet? Vergangenen Sonntag stürzte Kobe Bryant (✝41) in einem Helikopter in der Nähe von Los Angeles ab. Der ehemalige Basketballprofi, seine Tochter und die übrigen sieben Insassen kamen dabei ums Leben. Aktuell wird untersucht, wie es zu dem entsetzlichen Unglück kommen konnte. Bisherigen Erkenntnissen nach, soll es zum Zeitpunkt des Absturzes sehr nebelig gewesen sein – schlechte Sicht für den Piloten also. Dazu kommt nun ein weiteres bedenkliches Detail: Der Hubschrauber soll keinen Kollisionswarner gehabt haben!

Wie unter anderem TMZ berichtet, gab das Vorstandsmitglied der US-Transportsicherheitsbehörde, Jennifer Homendy, am Dienstag eine Pressemitteilung zu den neuesten Ermittlungen heraus: Demnach sei der Helikopter des Typs S-76 mit dem Baujahr 1991 nicht mit dem sogenannten TAWS-System ausgestattet gewesen. Dabei sei die Flugaufsichtsbehörde FAA sogar aufgefordert worden, auch ältere Modelle wie den Unglücks-Heli mit einem Kollisionswarner nachzurüsten. Die besagte Warntechnologie informiert den Piloten, wenn er aufgrund von Sichtproblemen zu nahen Bodenkontakt hat.

Ein Warnsystem ist jedoch nicht die einzige wichtige Ausstattung, die fehlte. Die Maschine soll auch keine Blackbox gehabt haben. Die dadurch fehlenden Aufzeichnungen zwischen Pilot und Tower erschweren es nun, den Unfallhergang zu rekonstruieren.

Kobe Bryant bei einer Prtessekonferenz in Los Angeles im April 2013Getty Images
Kobe Bryant bei einer Prtessekonferenz in Los Angeles im April 2013
Helikopterwrack nach dem Absturz im Januar 2020ActionPress
Helikopterwrack nach dem Absturz im Januar 2020
Kobe Bryant im Februar 2018Getty Images
Kobe Bryant im Februar 2018


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