Das Klagegewitter zwischen Amber Heard (33) und Johnny Depp (56) geht in die nächste Runde. Seit 2017 geht das ehemalige Paar getrennte Wege, denn Amber beschuldigte den Schauspieler, sie mehrfach geschlagen zu haben. Der Fluch der Karibik-Star hingegen verklagt seine Ex – genau aus diesem Grund – wegen Verleumdung. Am Mittwoch musste er wegen einer Klage, die er selbst angezettelt hatte, vor Gericht erscheinen: Er wirft einer Zeitung vor, sie habe Unwahrheiten über den Rosenkrieg geschrieben. In dem Verfahren sollen jetzt Nachrichten aufgetaucht sein, die Johnny in kein gutes Licht rücken.

Bei der Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof in London wurden laut New York Post Textnachrichten laut vorgelesen, die der 56-Jährige 2013 an seinen Schauspielkollegen Paul Bettany (48) geschrieben haben soll. Darin soll Johnny deutliche Drohungen gegen seine Ex ausgesprochen haben. "Lasst sie uns ertränken, bevor wir sie verbrennen! Ich werde danach ihren verbrannten Leichnam fi**en, um sicherzustellen, dass sie tot ist", soll es in einer SMS heißen.

Bei dem Gerichtstermin soll es um Johnnys Verleumdungsklage gegen die britische Boulevardzeitung The Sun und ihren Chefredakteur Dan Wootton gegangen sein. Sie hätten in einem Artikel von 2018 behauptet, der "Alice im Wunderland"-Darsteller habe Amber misshandelt. "Die Aussagen von Frau Heard und Herrn Depp könnten gegensätzlicher nicht sein", erklärte David Sherborne, der Anwalt der Hollywood-Legende. Die Darstellungen der Zeitung seien einseitig. Die Verhandlung ist für zehn Tage angesetzt und soll am 23. März beginnen.

Johnny Depp vor einem Gerichtsgebäude in London 2020
Getty Images
Johnny Depp vor einem Gerichtsgebäude in London 2020
Johnny Depp, Schauspieler
Getty Images
Johnny Depp, Schauspieler
Amber Heard im Februar 2020
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Amber Heard im Februar 2020


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