Harvey Weinstein (67) wurde schuldig gesprochen – aber nicht in allen Anklagepunkten. In dem wohl schwersten Anklagepunkt – dem des raubtierhaften oder räuberischen sexuellen Übergriffs – wurde der Produzent freigesprochen. Der Filmemacher wird dennoch wegen schwerer Nötigung und Vergewaltigung im Fall Jessica Mann ins Gefängnis wandern. Das genaue Strafmaß ist bislang noch nicht bekannt, doch ihm drohen bis zu 29 Jahre Haft. Jetzt scheint Harvey bereits Vorkehrungen für seine Zeit hinter Gittern zu treffen.

Laut New York Post soll der 67-Jährige einen Gefängnisberater eingestellt haben, um sich auf die Zeit als Sträfling vorzubereiten. Bei dem Experten für das Leben hinter schwedischen Gardinen handele es sich jedoch nicht um einen Psychologen. Der Mitarbeiter soll lediglich sicherstellen, dass der ehemalige Filmmogul im Gefängnis die richtige medizinische Versorgung erhalten wird. Weinstein leide an Diabetes und schweren Rückenproblemen.

Das endgültige Urteil soll am 11. März am Obersten Gerichtshof von New York verkündet werden. Während der Zeit bis dahin sollte sich der fünffache Vater ursprünglich schon in Haft befinden, stattdessen ist Harvey in einer Klinik. Nach seinem Schuldspruch hatte sich der Produzent plötzlich über Schmerzen in der Brust beschwert. Seine Anwältin Donna Rotunno erklärte gegenüber USA Today, dass dort lediglich zu hoher Blutdruck festgestellt werden konnte.

Harvey Weinstein vor einem Gerichtsgebäude in New York
Getty Images
Harvey Weinstein vor einem Gerichtsgebäude in New York
Harvey Weinstein, Produzent
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Harvey Weinstein, Produzent
Harvey Weinstein 2020
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Harvey Weinstein 2020


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