1989 wurden die Dixie Chicks in Dallas, Texas, gegründet und gehören zu den bekanntesten US-amerikanischen Countrybands. Die Gruppe, bestehend aus Natalie Maines (45) und den Schwestern Emily Robison und Martie Maguire, ist vor allem dafür bekannt, dass sie gesellschaftlich brisante Themen in ihren Songs aufgreifen. Jetzt überraschten die Frauen ihre zahlreichen Fans mit dieser Entscheidung: Der Name ihrer Gruppe wurde geändert.

Seit einigen Wochen gibt es in den USA landesweite Anti-Rassismus-Proteste als Reaktion auf den Tod des Schwarzen George Floyd. Aus Solidarität streichen die Musiker einen Teil ihres Namens: In Zukunft heißen sie nur noch The Chicks. Diese Information ist der Webseite des Trios zu entnehmen. Das Wort "Dixie" ist ein Synonym für den alten Süden von Amerika, der während des Bürgerkriegs gegen die Nordstaaten des Landes kämpfte. Die Südstaaten werden vor allem mit Sklaverei in Verbindung gebracht.

Auch ein neues Musikvideo ist im Netz zu finden. Der Clip zum neuen Lied "March, March" (zu deutsch: Marschiere, marschiere) ist mit Bildern von Protesten gegen Krieg und Demonstrationen gegen Rassismus unterlegt. Zum Schluss werden die Namen etlicher Opfer rassistischer Gewalt eingespielt.

The Chicks bei einem Auftritt in Los Angeles
Getty Images
The Chicks bei einem Auftritt in Los Angeles
Die Countryband The Chicks
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Die Countryband The Chicks
The Chicks, Countryband
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The Chicks, Countryband
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Mich interessiert das nicht so.


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