Lady Gaga (34) hält ihre Fans in Atem! Nachdem die Sängerin Ende Mai ihr neues Album "Chromatica" veröffentlicht hatte, arbeitete sie im August an einem Musikvideo: Zum Song "911" präsentierte die 34-Jährige nun einen Clip, in dem die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Halluzination verschwimmen. In einem Social-Media-Post bezeichnet die Entertainerin das Video als eine Art Visualisierung ihres Kampfes um ihre psychischen Gesundheit.

Inspiriert von dem armenischen Film "The Colour of Pomegranates" wacht die Künstlerin zu Beginn des Clips in einer Wüstenlandschaft auf und tanzt in verschiedenen extravaganten Outfits und mit einer abgehackt wirkenden Choreografie scheinbar dem eigenen Tod entgegen. Schließlich wacht sie in der Obhut von Sanitätern auf, die ihr versichern, dass sie nicht sterben werde. "Dieser Kurzfilm ist mir und meiner Erfahrung mit psychischen Erkrankungen sehr nahe. Es handelt sich um eine echte Geschichte, die jetzt hinter mir liegt, und ich habe den Schmerz in Poesie verwandelt", kommentierte die "Pokerface"-Hitmacherin das Video auf ihrem Instagram-Account.

Lady Gaga hatte in der Vergangenheit bereits offen über ihre posttraumatische Belastungsstörung und ihre Depressionen gesprochen. Sie habe auch nach ihrem Erfolg Probleme damit gehabt, mit ihrer Erkrankung umzugehen, gestand die "Bad Romance"-Interpretin im Rahmen der Promotion-Kampagne zum aktuellen Album. Die Arbeit an "Chromatica" habe sie aber langsam aus einem Zustand der Starre und des resignierten Nichtstuns befreit und dazu inspiriert, ihre Geschichte zu teilen.

Lady Gaga in ihrem Musikvideo zu "911"
Musikvideo, Interscope Records
Lady Gaga in ihrem Musikvideo zu "911"
Lady Gaga bei der Met Gala 2019
Getty Images
Lady Gaga bei der Met Gala 2019
Lady Gaga bei den MTV Video Music Awards 2010
Getty Images
Lady Gaga bei den MTV Video Music Awards 2010
Wie findet ihr Lady Gagas Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit?199 Stimmen
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Vorbildlich. Ich glaube, dass sie durch ihre Offenheit vielen Menschen helfen kann.
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Sie sollte sich nicht über ihr Privatleben äußern müssen.


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