Ihre Idee war so einfach wie genial: Hemant Chawla und Juliane Schöning präsentierten bei Die Höhle der Löwen einen auf Kichererbsen- und Getreidebasis produzierten, essbaren Löffel – und trafen damit ganz den Geschmack der Investoren. Gleich drei Löwen hatten mächtig Appetit auf den nachhaltigen Deal mit den Kulero-Gründern, nach knallharten Verhandlungen schnappte letztlich Dagmar Wöhrl (66) zu. Mittlerweile ist allerdings klar: Der Deal ist gegessen. Das Gründer-Duo erteilte der Löwin im Nachgang eine Abfuhr – die wiederum ist nun mächtig angefressen.

"Die essbaren Löffel von Kulero haben mich von Anfang an begeistert, vor allem weil ich darin eine ideale Maßnahme sehe, um Plastikmüll zu vermeiden", zeigt sich Dagmar in einem auf Twitter veröffentlichten Video nach wie vor angetan von dem Produkt. Kurz nach dem Deal habe sie allerdings eine Mail von den Gründern erhalten, in der diese erklärten, dass sie eine Beteiligung ablehnen und keine Firmenanteile mehr abgeben möchten. "Es zeigt sich halt doch immer wieder, dass es Gründer gibt, die in die Sendung kommen, nicht um einen Deal zu bekommen, sondern die Sendezeit", schießt Dagmar daraufhin sachlich, aber scharf gegen Hemant Chawla und Juliane Schöning. Nichtsdestotrotz wünsche sie dem Start-up alles Gute.

"Vox sollte die Produktionskosten und Sendezeit nachträglich in Rechnung stellen. Solche Pitches machen die Sendung kaputt", echauffierte sich dann auch ein Zuschauer mithilfe des Kurznachrichtendiensts. Eine andere Nutzerin wetterte: "Dann streiche ich das Produkt von meiner Einkaufsliste. So nicht."

Dagmar Wöhrl bei "Die Höhle der Löwen"
TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Dagmar Wöhrl bei "Die Höhle der Löwen"
"Die Höhle der Löwen"-Investor Nils Glagau
TVNOW / Bernd-Michael Maurer
"Die Höhle der Löwen"-Investor Nils Glagau
Nils Glagau, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel bei "Die Höhle der Löwen"
TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Nils Glagau, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel bei "Die Höhle der Löwen"
Beschwert sich Dagmar Wöhrl zu Recht?4329 Stimmen
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Definitiv, so etwas geht gar nicht!
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Ich finde ihre Reaktion schon ein wenig übertrieben, vielleicht passte es für die Gründer einfach nicht.


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