So rührend setzt sich Jan Fedders (✝64) Familie gegen Vandalismus zur Wehr. Am 30. Dezember 2019 erlag der "Großstadtrevier"-Star seinem Krebsleiden. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof im Hamburger Ortsteil Ohlsdorf. Seine Ruhestätte wird aber nicht nur von seinen trauernden Hinterbliebenen aufgesucht – sie wurde auch schon mehrfach mutwillig beschädigt, zuletzt vor wenigen Tagen. Mit einer freundlichen, aber bestimmten Nachricht möchte die Familie des Schauspielers den Verwüstungen nun ein Ende bereiten.

Nachdem Unbekannte das Eisentor vor Jans Grabstätte rausgerissen und ins Gebüsch geworfen hatten, reagierten seine Angehörigen auf eine besondere Weise. Dort, wo eigentlich die Pforte befestigt war, wurde nun ein Seil gespannt, an dem ein Zettel befestigt ist. Die Worte "Bitte Ruhe! Ich schlafe." sollen Besucher zu mehr Respekt auffordern und sie davon abhalten, über die Kordel zu steigen.

Eine Woche nach der Beerdigung des Hamburgers am 14. Januar 2020 war das Grab erstmals verwüstet worden: Dutzende Fans hatten die Blumen auf der frischen Erde zertrampelt und sogar leere Bierdosen am Holzkreuz zurückgelassen. Schon damals hatte Jans Frau Marion Fedder appelliert: "Jan hätte es auch nicht gewollt, dass man auf ihm rumtrampelt! Man muss ihm auch mal seine Ruhe gönnen."

Jan Fedder auf dem 21. Filmfest Hamburg
ActionPress
Jan Fedder auf dem 21. Filmfest Hamburg
Jan Fedders Grab
NIBOR
Jan Fedders Grab
Jan Fedder mit seiner Frau Marion in Potsdamm
Getty Images
Jan Fedder mit seiner Frau Marion in Potsdamm


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