Geht es für Donald Trump (74) nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus nun bald hinter schwedische Gardinen? Gegen das ehemalige Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika wird seit zwei Jahren ermittelt – vor allem seine Immobilienfirma Trump Organization und seine Geschäftsbeziehungen werden unter die Lupe genommen. Die Untersuchungen haben sich nun von einem zivilrechtlichen zu einem strafrechtlichen Fall entwickelt. Das heißt: Dem Unternehmer als auch seinen Kids droht im schlimmsten Fall eine Gefängnisstrafe.

Das teilten der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Cyrus Vance Jr. und die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James MSNBC mit. Sie untersuchen, ob Trumps Organisation Betrug beging, indem sie Immobilienwerte unzulässig manipulierte, um Bankkredite zu sichern und Steuern zu reduzieren. Im Kreuzfeuer steht daher nicht nur der Ex-Präsident als Chef des Unternehmens, sondern auch seine Kinder Ivanka (39), Eric (37) und Donald Jr. (43), die dort tätig waren oder es noch sind. "Staatsanwälte glauben, dass es gute Gründe gibt, anzunehmen, dass Trump Organization diverse Verbrechen begangen hat [...] und möglicherweise solche Anklagen zur Folge hat, die Gefängnisstrafen nach sich ziehen", betonte der einstige Generalstaatsanwalt Neal Katyal gegenüber dem TV-Sender.

Und wie steht Trump zu den Ermittlungen? In einem Statement beschreibt er die Untersuchungen als "traurig und gefährlich" und meint, er werde "bösartig angegriffen, belästigt und bedroht". "Wenn sich diese Staatsanwälte auf die wirklichen Probleme konzentrieren würden, wäre die Kriminalität ausgelöscht, und New York wäre wieder großartig und frei", schloss er seine Stellungnahme ab.

Donald und Melania Trump in Washington D.C. im Januar 2021
Getty Images
Donald und Melania Trump in Washington D.C. im Januar 2021
Ivanka Trump, Eric Trump, Donald Trump Jr. und Tiffany Trump in Washington D.C. im August 2020
Getty Images
Ivanka Trump, Eric Trump, Donald Trump Jr. und Tiffany Trump in Washington D.C. im August 2020
Donald Trump bei einer Konferenz in Orlando im Februar 2021
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Donald Trump bei einer Konferenz in Orlando im Februar 2021


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