Sacha Baron Cohen (49) kann aufatmen! Der Borat-Star befindet sich in einem Rechtsstreit mit dem Politiker Roy Moore. Wieso? Der britische Komiker hat den ehemaligen US-Senatskandidaten während eines Gags in seiner TV-Show "Who Is America" indirekt als "pädophilen Triebtäter" bezeichnet. Moore reichte daraufhin eine Verleumdungsklage über stolze 95 Millionen US-Dollar ein – umgerechnet rund 80 Millionen Euro. Doch Sacha muss nicht zahlen: Die Klage wurde jetzt offiziell abgewiesen!

Das berichten nun verschiedene Medien – darunter auch Daily Mail. Der verantwortliche US-Amtsrichter John Cronan hat die Verleumdungsklage für nichtig erklärt, weil Moore vor seinem Auftritt in Cohens Show eine Vereinbarung unterzeichnet hatte, die es ihm verbietet, den Comedian oder die Produktion aufgrund von Geschehnissen in der Sendung zu verklagen – "vorsätzliche Zufügung von emotionalem Stress" und Betrug eingeschlossen. Außerdem erklärte der Richter: "Es war eindeutig ein Witz. Kein vernünftiger Zuschauer würde das anders sehen."

Doch Moore gibt trotz dieser Schlappe vor Gericht noch nicht auf! Der 74-Jährige und seine Frau, die in diesem Fall ebenfalls Klägerin ist, haben bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt. "Die Entscheidung von Richter Cronan ergibt weder faktisch noch rechtlich Sinn", betonte einer ihrer Anwälte in einem offiziellen Statement. "Im Gegenteil: Seine Klageabweisung ist hier der wahrhaftige Witz – wenn auch ein sehr schlechter."

Roy Moore, Politiker
Getty Images
Roy Moore, Politiker
Sacha Baron Cohen, Schauspieler und Komiker
Getty Images
Sacha Baron Cohen, Schauspieler und Komiker
Sacha Baron Cohen bei den Emmy Awards 2019
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Sacha Baron Cohen bei den Emmy Awards 2019


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