Für Harvey Weinstein (69) steht die nächste Verhandlung an. Im Oktober 2017 wurden erstmals öffentliche Anschuldigungen gegen den Filmmogul erhoben. Der US-Amerikaner soll zahlreiche Frauen sexuell belästigt haben. Im März 2020 wurde der ehemalige Produzent schließlich in New York wegen mehrfacher sexueller Vergehen zu 23 Jahren Haft verurteilt. Bislang hat er seine Strafe auch dort in einem Hochsicherheitsgefängnis abgesessen. Nun wurde Weinstein allerdings nach Los Angeles überführt, wo er sich einem weiteren Verfahren stellen muss.

Wie Bild berichtet, hat die Staatsanwaltschaft in Los Angeles gegen den 69-Jährigen Anklage wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung erhoben. Fünf Frauen beschuldigen ihn dieser Verbrechen. Per Privatjet wurde Weinstein deshalb in die Stadt in Kalifornien verfrachtet und per Autokolonne ins Men's Central Jail in L.A. gefahren. Noch diese Woche könnte die einstige Hollywoodgröße zu einer Anhörung erscheinen, erklärte ein Verteidiger gegenüber der Los Angeles Times. Im Falle einer Verurteilung drohen bis zu 140 Jahre Haft.

Lange hatte sich die Auslieferung verzögert. Neben der Gesundheitskrise und Komplikationen mit Dokumenten führten seine Anwälte auch an, dass Weinsteins Verfassung zu schlecht für eine Anreise sei. "Er ist praktisch blind und benötigt eine Operation", hatte sein Strafverteidiger im April enthüllt. Drei Monate später kam es nun aber doch zu der Überführung.

Harvey Weinstein vor dem Strafgericht in NYC im Januar 2020
Getty Images
Harvey Weinstein vor dem Strafgericht in NYC im Januar 2020
Harvey Weinstein im Februar 2020
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Harvey Weinstein im Februar 2020
Harvey Weinstein am 24. Februar 2020
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Harvey Weinstein am 24. Februar 2020
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