Schwere Anschuldigungen gegen Prinz Charles (72) und seinen Mitarbeiter. Der britische Thronfolger dürfte in Sachen öffentlicher Kritik schon einiges gewohnt sein. Immerhin landete er in den vergangenen Jahrzehnten häufiger wegen größeren und kleineren Skandalen in der Presse. Nun sorgt der Prinz von Wales erneut für Aufruhr: Einer seiner engen Mitarbeiter und auch Charles selbst sollen in einen Bestechungsskandal verwickelt sein.

Wie verschiedene britische Medien berichten, soll Charles' Mitarbeiter Michael Fawcett – der zuletzt als Geschäftsführer von Charles' Prince's Foundation tätig war – Bestechungen von dem saudischen Geschäftsmann Mahfouz Marei Mubarak angenommen haben. Im Austausch dafür habe er Mubarak versprochen, ihm bei der Erlangung der britischen Staatsbürgerschaft und royaler Ehrentitel zu helfen. Der Sohn der Queen (95) soll darüber Bescheid gewusst haben – das ließ der Royal jetzt allerdings durch einen Sprecher dementieren: Laut einem offiziellen Statement des Clarence House hatte Charles "keinerlei Kenntnis" über den mutmaßlichen Bestechungsskandal. Er unterstütze allerdings die Untersuchungen, die die Prince's Foundation dazu eingeleitet hat.

Nicht nur die Organisation selbst ermittelt in dem angeblichen Bestechungsfall – auch bei Scotland Yard sind offenbar bereits Anzeigen gegen Fawcett und den künftigen britischen Monarchen eingegangen. Insgesamt soll Mubarak umgerechnet 1,7 Millionen Euro an Charles' Stiftung gezahlt haben. Und tatsächlich hatte der 72-Jährige den Geschäftsmann 2016 mit dem Ehrentitel Commander of the Most Excellent Order of the British Empire ausgezeichnet.

Prinz Charles im Mai 2021
Getty Images
Prinz Charles im Mai 2021
Michael Fawcett in Edinburgh, 2004
REX FEATURES LTD. / ActionPress
Michael Fawcett in Edinburgh, 2004
Prinz Charles im Oktober 2020 in London
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Prinz Charles im Oktober 2020 in London


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