Nach einem sechswöchigen Prozess fiel im September das Urteil gegen R. Kelly (54). Dem Musiker war unter anderem vorgeworfen worden, Minderjährige durch falsche Versprechungen manipuliert und missbraucht zu haben. In neun Anklagepunkten wurde Kelly für schuldig befunden. Nun droht ihm eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslänglich. Doch nach der Verurteilung war man offenbar in Sorge um den Sänger. Im Gefängnis stand R. Kelly wegen Suizidgefahr unter Beobachtung.

Wie unter anderem Daily Mail berichtet, sprach der Anwalt des 54-Jährigen bei einer Anhörung in Chicago über die Verfassung des inhaftierten Musikproduzenten. Schon vor drei Wochen sei R. Kelly wegen eines erhöhten Suizidrisikos unter Beobachtung gestellt worden. Inzwischen sei diese Maßnahme jedoch wieder aufgehoben worden. Man sehe keine bestehende Gefahr mehr.

Die Verurteilung vor Gericht hatte sogar Auswirkungen auf die Verbreitung von R. Kellys Musik. Das Videoportal YouTube löschte alle bestehenden Kanäle des "I Believe I Can Fly"-Interpreten. Auch in Zukunft darf er dort keinen Account mehr betreiben. Nur noch privat hochgeladene Clips von Nutzern, die seine Hits beinhalten, dürfen auf der Plattform verweilen.

R. Kelly, Sänger
Getty Images
R. Kelly, Sänger
R. Kelly im September 2019 in Chicago vor Gericht
Getty Images
R. Kelly im September 2019 in Chicago vor Gericht
R. Kelly bei einem Konzert in New York City, 2015
Getty Images
R. Kelly bei einem Konzert in New York City, 2015


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de