Die Sorgen sind noch da. Simone Biles (24) entschied sich im Sommer bei den Olympischen Spielen dazu, aus dem Wettbewerb auszusteigen. Als Grund nannte sie ihre mentale Gesundheit, die sich auch auf ihr Körpergefühl auswirke und so ihre Sicherheit beim Turnen beeinträchtige. Zuvor war bekannt geworden, dass die Sportlerin jahrelang - ebenso wie viele weitere Athletinnen - vom Sportarzt Larry Nassar (58) sexuell missbraucht worden ist. In einem Interview erklärte Simone jetzt, dass sie nach wie vor nicht ihre besten Leistungen abrufen kann.

"Etwas zu tun, was ich immer getan habe und es dann nicht mehr zu können wegen all dem, was ich durchgemacht habe, ist wirklich verrückt", erklärte die 24-Jährige in der Today-Show. Sie könne einige Übungen nicht mehr vorführen und beschränke sich aktuell auf ihre "signature moves" auf dem Boden. "Alles andere fühlt sich schwer an und ich sehe den anderen Mädels zu, wie sie es machen und es ist einfach nicht dasselbe", betonte Simone. Es sei für sie sehr hart und sie habe das Gefühl, dass die Menschen nicht verstehen, was sie gerade durchmacht. "Die Drehungen werden zurückkommen, [...] aber ich habe immer noch Angst zu turnen", offenbarte die 32-fache Medaillen-Gewinnerin.

Sie sei aber auch stolz auf sich, denn sie könne nun ein Vorbild für andere Opfer sein und diese dazu ermutigen, ihre Stimmen zu erheben. "Aber wir machen alle unsere eigenen Sachen durch. Das ist hart", räumte Simone ein.

Simone Biles, September 2021
Getty Images
Simone Biles, September 2021
Simone Biles in Los Angeles, 2021
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Simone Biles in Los Angeles, 2021
Simone Biles, September 2021
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Simone Biles, September 2021
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