Travis Scott (30) wird sich in mindestens einem Fall vor Gericht verantworten müssen. Am vergangenen Freitag brach auf einem Konzert des Rappers bei dem Astroworld Music Festival eine Massenpanik aus. Dabei wurden etwa 300 Menschen verletzt und acht Personen kamen sogar ums Leben. Diese Tragödie könnte für Scott nun auch juristische Konsequenzen haben: Eines der Opfer hat Klage gegen ihn eingereicht.

Wie Billboard berichtet, hat der Festivalbesucher Manuel Souza, der bei der Massenpanik verletzt wurde, am Samstag nicht nur Klage gegen den 29-Jährigen, sondern auch gegen die Firma Live Nation Entertainment, die das Festival organisiert hat, eingereicht. In den Gerichtsdokumenten wird das Event als eine "vorhersehbare und vermeidbare Tragödie" beschrieben. Die Massenpanik sei ein direktes Resultat des "Wunsches nach Profit auf Kosten der Konzertbesucher" gewesen.

"Die Angeklagten haben es versäumt, das Konzert ordnungsgemäß zu planen und sicher durchzuführen. Stattdessen haben sie das Risiko für die Konzertbesucher ignoriert und in einigen Fällen gefährliche Handlungsweisen sogar ermutigt", heißt es weiter. Travis hat sich bisher noch nicht zu der Klage gegen ihn geäußert. Es ist allerdings davon auszugehen, dass noch weitere Opfer beziehungsweise deren Angehörige vor Gericht ziehen werden.

Travis Scott beim Astroworld-Festival, 2019
Getty Images
Travis Scott beim Astroworld-Festival, 2019
Travis Scott, Musiker
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Travis Scott, Musiker
Travis Scott, Rapper
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Travis Scott, Rapper


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