Am Mittwoch wurde Ghislaine Maxwell (60) vor Gericht schuldig gesprochen. Sie soll gemeinsam mit Jeffrey Epstein (✝66) einen Sexring aufgebaut und dem verstorbenen Milliardär Minderjährige zugeführt haben. Nun droht ihr eine Haftstrafe von bis zu 65 Jahren. Auch Prinz Andrew (61) soll in den Skandal rund um Jeffrey Epstein verwickelt gewesen sein. Ihm droht ebenfalls ein Missbrauchsprozess. Könnte der Schuldspruch für Ghislaine Maxwell auch Konsequenzen für seine Verhandlung haben?

Die Anwältin Lisa Bloom (60), die einige von Jeffrey Epsteins mutmaßlichen Opfern vertritt, erklärte jedenfalls gegenüber Daily Mail, dass Andrew nach dem neuesten Gerichtsurteil vor Angst zittern sollte. Sie geht davon aus, dass Andrews Anwälte planen, Virginia Giuffre, die Frau, die Andrew Vergewaltigung vorwirft, ins Kreuzverhör zu nehmen und dort möglichst in Widersprüche zu verstricken. Doch diese Taktik habe auch schon bei Ghislaine Maxwells Prozess nicht funktioniert. "Das zeigt, dass eine Jury bereit ist, selbst dann einen Schuldspruch zu fällen, wenn die Ankläger nicht perfekt sind, was kein Mensch ist. Selbst wenn es Gründe für ein Kreuzverhör gibt, die es gab, hat sich die Jury den Kern der Geschichte angeschaut und Ghislaine Maxwell wegen Sexhandels für schuldig befunden", erklärte die Juristin.

Lisa Bloom erinnerte außerdem an Andrews enge Freundschaft mit Ghislaine Maxwell: "Er stand auf jeden Fall in einer Beziehung zu Jeffrey Epstein und in einer noch engeren Beziehung zu Ghislaine Maxwell. Er hat selbst in dem Interview, das er gegeben hat, gesagt, dass er Ghislaine näherstand. Sie wurde jetzt wegen Sexhandels verurteilt. Das bringt uns also einen Schritt näher zu Prinz Andrew."

Ghislaine Maxwell im September 2020
Getty Images
Ghislaine Maxwell im September 2020
Prinz Andrew, 2019
Getty Images
Prinz Andrew, 2019
Prinz Andrew auf einer Tagung in London im April 2018
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Prinz Andrew auf einer Tagung in London im April 2018


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