Sinéad O'Connor (55) will, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Am Wochenende gab die Sängerin bekannt, dass ihr Sohn Shane verstorben ist. Der 17-Jährige war vergangenen Donnerstag aus einer Klinik geflohen, in die er eingewiesen worden war, da er eine Gefahr für sich selbst darstellte. In der Einrichtung hätte Shane rund um die Uhr bewacht werden sollen. Noch vor der Gewissheit über seinen Tod kündigte Sinéad an, rechtliche Schritte gegen die Klinik einzuleiten.

"Wie konnte ein 17-jähriger, traumatisierter junger Mensch, der wegen Suizidgefahr unter Beobachtung stand, verschwinden?", fragte die "Nothing Compares 2 U"-Interpretin vor wenigen Tagen auf Twitter, nachdem sie erfahren hatte, dass ihr Sohn verschwunden war. Sie teilte mit, dass das Krankenhaus sich weigere, Verantwortung für das Verschwinden zu übernehmen. "Wenn meinem Sohn irgendetwas unter ihrer Aufsicht passiert, wird es rechtliche Konsequenzen geben", drohte die 55-Jährige zudem an.

Sinéad wolle sich nun erst einmal zurückziehen, um in Ruhe um ihren Sohn trauern zu können. "Wenn ich so weit bin, werde ich genau darlegen, wie der irische Staat seinen Tod ermöglicht und begünstigt hat", kündigte sie an. Die Sängerin ist der Überzeugung, dass neben der Klinik auch der Staat verantwortlich für das Ableben von Shane sei.

Die Sängerin Sinéad O'Connor
Getty Images
Die Sängerin Sinéad O'Connor
Sinéad O'Connor im August 2013 in Lorient
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Sinéad O'Connor im August 2013 in Lorient
Sinéad O'Connor, Sängerin
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Sinéad O'Connor, Sängerin
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