Jenny Han ermahnt "Der Sommer, als ich schön wurde"-Fans
Jenny Han (44), Autorin der Romanreihe "Der Sommer, als ich schön wurde" und ausführende Produzentin der gleichnamigen Serie, hat sich kürzlich ausdrücklich gegen das Verhalten einiger Fans ausgesprochen. Während die dritte und finale Staffel der beliebten Prime-Video-Serie dramatische Höhepunkte erreicht, äußerte Jenny in einer Instagram-Story deutliche Kritik an Hasskommentaren und unangebrachtem Fan-Verhalten. "Ich weiß, dass die Fans der Serie leidenschaftlich sind und niemand etwas Böses im Schilde führt. Aber sogar im Scherz ist es nicht lustig, Bilder von Frauen, die geohrfeigt oder gewürgt werden, zu posten", schrieb sie. Auch die offiziellen Social-Media-Kanäle der Serie erinnerten an ihre "Null-Toleranz-Politik" gegen Mobbing und Hassrede, die bereits zu Beginn der Staffel im Juli aufgestellt worden waren.
Die heftigen Fan-Reaktionen heizten sich insbesondere nach der siebten Episode, die am 20. August erschien, weiter auf. Darin gesteht Christopher Brineys (27) Charakter Conrad seine Gefühle für Lola Tungs (22) Figur Belly – nur um schließlich von ihr zurückgewiesen zu werden. Die Reaktion der Fans ließ nicht lange auf sich warten und ein Online-Sturm der Kritik richtete sich gegen Belly – und damit indirekt auch gegen Schauspielerin Lola. Trotz der Kontroversen bleibt die Schauspielerin gelassen, betonte jedoch in Teen Vogue: "Ich bin zwar dankbar, dass sich so viele Leute dafür interessieren, aber manche Menschen nehmen es echt zu ernst. Leute, droht bitte niemandem mit dem Tod, nur weil etwas nicht so läuft, wie ihr wollt!"
Auch Jeremiah, gespielt von Gavin Casalegno (25), steht seit der dritten Staffel ständig im Kreuzfeuer der "Der Sommer, als ich schön wurde"-Fans. Er habe sogar seine Social-Media-Nutzung eingeschränkt, um der Negativität zu entkommen. In einem Interview mit der New York Times adressierte der Schauspieler zudem den Gegenwind, den sein Seriencharakter erhält und macht klar: "Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, dass das eine fiktive Geschichte ist – und dass das nicht ich bin."