Conchita Wurst feiert großes Jubiläum mit Standing Ovations
Ein ganz besonderer Abend im Wiener Rabenhof-Theater: Conchita Wurst (37) glänzte erneut in der Paraderolle als "Luziwuzi" und feierte am Dienstag die 50. Vorstellung der preisgekrönten Produktion, wie OE24 berichtet. Monatelang waren die Tickets ausverkauft, die Aufführung endete mit Standing Ovations und sorgte sogar international für Schlagzeilen. Die New York Times lobte das Projekt in den höchsten Tönen. Zahlreiche prominente Gäste ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Ensemble diesen Meilenstein zu zelebrieren. Zu den Anwesenden zählten unter anderem Schauspieler Robert Palfrader, Schauspielerin Dany Sigel und Designer Thomas Kirchgrabner. Eingeladen wurden sie von Thomas Gratzer, dem Direktor des Rabenhofs.
Die Produktion "Luziwuzi - Ich bin die Kaiserin" widmet sich musikalisch und theatralisch dem Leben des exzentrischen Erzherzogs Ludwig Viktor von Österreich, einem Bruder von Kaiser Franz Joseph. In der Jubiläumsvorstellung eroberte Tom Neuwirth alias Conchita Wurst mit seiner Darbietung erneut die Herzen des Publikums. Doch der Abend hatte noch mehr zu bieten: Im Anschluss präsentierte Conchita ihre neue EP "Wundgeküsst". Sie beinhaltet Lieder aus der Produktion, in denen Heinrich Heines Texte von Neuwirth interpretiert und von Kyrre Kvam musikalisch in Szene gesetzt werden.
Conchitas Karriere verläuft derzeit auf mehreren Gleisen. Abseits der Bühne widmet sich der Sänger auch weiterhin seinem musikalischen Schaffen und experimentiert gerne mit verschiedenen Genres. Seinen künstlerischen Wandel zeigt er sowohl in Theatershows als auch in eigenen Konzertformaten. Als Frau Thomas ging er zuletzt mit dem Programm "Ruck ma z‘samm" erstmals auf Tour. Begleitet von Martin Zerza, der in der Show als Herr Martin auftritt, reicht die musikalische Palette dort von Chanson über Wienerlied und Latin bis zu Swing und Schlager. Neben seiner Bühnenarbeit lotet Neuwirth stetig weitere Facetten seines künstlerischen Ichs aus und begeistert Fans wie Kritiker gleichermaßen mit seiner Wandelbarkeit.






