Schock für viele Fans: Conchita Wurst kehrt ESC den Rücken
Plötzlicher Abschiedsschock für alle ESC-Fans: Conchita Wurst (37) hat sich überraschend aus dem Eurovision-Kosmos verabschiedet – und das ausgerechnet wenige Monate, bevor der Wettbewerb im Mai in Wien über die Bühne gehen soll. In einem Instagram-Posting erklärte die Kunstfigur von Thomas Neuwirth: "Ich ziehe mich fortan aus dem Eurovision-Kontext zurück." Conchita betonte, es sei eine persönliche Entscheidung, die nicht weiter kommentiert werde, und bedankte sich gleichzeitig bei der Community. Was bleibt, ist die Erinnerung an jenen magischen Moment, als Conchita 2014 den Sieg für Österreich holte und damit ESC-Geschichte schrieb.
Die Sängerin stellte klar, dass neue Aufgaben nun im Vordergrund stehen sollen. "Ich löse mich, um andere berufliche Projekte stärker in den Fokus zu rücken und Neues entstehen zu lassen", heißt es in dem Statement, das Conchita mit einem deutlichen Dank an die Eurovision-Familie verband. Beim bevorstehenden Eurovision Song Contest in Wien wird Conchita daher wohl keine entscheidende Rolle spielen, wie das Posting nahelegt. Im vergangenen Jahr sorgte Sänger JJ für eine Sensation, als er den ESC gewann. Dass Conchita nun bewusst Abstand vom Wettbewerb nimmt, obwohl er in Wien stattfinden wird, macht die Zäsur für viele Fans besonders spürbar.
Conchita selbst hat den Song Contest immer wieder als Wendepunkt in ihrem Leben beschrieben. Nach dem Sieg für Österreich folgten internationale Auftritte, Talkshow-Einladungen und Begegnungen mit Menschen, die sie für ihre Botschaft von Toleranz und Selbstbestimmung feierten. Hinter der Kunstfigur steht Thomas Neuwirth, der in Interviews offen darüber sprach, wie sich sein Alltag durch den Erfolg radikal veränderte und wie wichtig ihm ein geschütztes privates Umfeld wurde. Für viele Anhänger ist Conchita längst mehr als nur eine ESC-Siegerin: In Fanbriefen, auf Konzerten oder bei Begegnungen auf der Straße erzählen sie der Künstlerin von Mutmachmomenten und persönlichen Neuanfängen, die sie mit ihr verbinden – Erinnerungen, die auch nach dem Rückzug vom Eurovision-Parkett bleiben dürften.











