Maddox distanziert sich von Brad Pitt durch Namensänderung
Der älteste Sohn von Angelina Jolie (50) und Brad Pitt (62), Maddox Jolie-Pitt (24), hat offenbar eine folgenschwere Entscheidung getroffen – zumindest legen das die Abspannlisten seines neuesten Filmprojekts nahe. Maddox war als Regieassistent an dem Drama "Couture" beteiligt, in dem seine Mutter die Hauptrolle übernimmt. Der Film handelt von einer amerikanischen Regisseurin, die kurz nach ihrer Ankunft in Paris für ein Modeprojekt die Diagnose Brustkrebs erhält. In den Credits taucht Maddox nicht länger als "Maddox Jolie-Pitt" auf, sondern schlicht als Maddox Jolie. Bereits bei der Weltpremiere des Films beim Toronto International Film Festival im September 2025 war in den offiziellen Pressematerialien dieselbe Namensführung verzeichnet. Das markiert einen klaren Bruch mit seiner bisherigen Praxis: Noch bei "Maria" (†53), dem Netflix-Film über die Operndiva Maria Callas aus dem Jahr 2024, bei dem Maddox als Produktionsassistent mitwirkte, hatte er sich unter dem Doppelnamen listen lassen.
Mehrere seiner Geschwister haben diesen Schritt bereits zuvor vollzogen. Shiloh (19) ging im Sommer 2024 den formellen Weg und ließ ihren Namen kurz nach ihrer Volljährigkeit gerichtlich in Shiloh Jolie ändern. Ihr Anwalt erläuterte damals die Hintergründe: Sie habe "eine eigenständige und bedeutende Entscheidung infolge schmerzhafter Ereignisse getroffen." Er betonte dabei ausdrücklich, dass die Veröffentlichung der Namensänderung im Pflichtanzeiger der Los Angeles Times kein bewusstes öffentliches Statement gewesen sei, sondern lediglich der gesetzlichen Verpflichtung im Bundesstaat Kalifornien entspreche. Vivienne (17) hingegen erschien bereits im Mai 2024 im Programmheft des Broadway-Musicals "The Outsiders", das sie gemeinsam mit ihrer Mutter produzierte, als Vivienne Jolie. Und Zahara (21) stellte sich bei einer Veranstaltung ihrer Studentenverbindung Alpha Kappa Mu Pi ganz selbstverständlich mit den Worten vor: "Mein Name ist Zahara Marley Jolie."
Öffentlich schweigt Brad zu den Namensänderungen seiner Kinder. Hinter den Kulissen jedoch zeichnet ein Insider gegenüber People ein bewegendes Bild: "Die ständigen Erinnerungen daran, dass er seine Kinder verloren hat, machen Brad natürlich zu schaffen. Er liebt sie und vermisst sie." In einem Interview am Rande der Filmpremiere von "F1" in Mexiko-Stadt sprach Brad allgemein über die Bedeutung von Familie und Fehlern: "Egal, was für Fehler man macht – man lernt daraus und macht weiter. Wenn man in mein Alter kommt, wird einem bewusst, wie wichtig es ist, sich mit Menschen zu umgeben, die man liebt und die einen auch lieben." Aus dem Umfeld von Angelina hingegen klingen die Töne deutlich schärfer: Brad spiele die Rolle des Opfers, heißt es dort – seine zerrütteten Beziehungen zu den Kindern seien eine direkte Folge seines eigenen Verhaltens ihnen gegenüber.









