Experten fordern mehr Mitgefühl für Papa von Herzogin Meghan

Experten fordern mehr Mitgefühl für Papa von Herzogin Meghan

- Julia Geißenhöner
Lesezeit: 2 min

Die angespannte Beziehung zwischen Herzogin Meghan (44) und ihrem Vater Thomas Markle (81) ist erneut in den Fokus gerückt. Thomas, ein ehemaliger Beleuchter in Hollywood, hat kürzlich eine Notoperation auf den Philippinen überstanden, bei der ihm ein Bein amputiert werden musste. Der 81-Jährige, der weiterhin in der Intensivstation behandelt wird, äußerte in einem Interview mit der Mail on Sunday seinen Wunsch, den Kontakt zu seiner Tochter sowie zu seinen Enkelkindern, Prinzessin Lilibet (4) und Prinz Archie (6), wiederherzustellen. Eine Sprecherin der Herzogin bestätigte gegenüber Fox News Digital, dass Meghan einen Brief an ihren Vater versandt habe, der mit der Hilfe vertrauenswürdiger Kontakte zugestellt werden konnte, obwohl die Kontaktaufnahme aufgrund intensiver Medienpräsenz besonders schwierig war.

Experten fordern die Herzogin nun auf, ihrem Vater Mitgefühl zu zeigen, insbesondere angesichts seines Gesundheitszustands und des Images, das Meghan mit Formaten wie ihrem neuen Netflix-Projekt "With Love, Meghan: Holiday Celebration" vermitteln will. YouTube-Moderatorin Kinsey Schofield unterstrich bei Fox News Digital, dass es wichtig wäre, wenn Meghan ihrem Vater zumindest privat entgegenkäme, um mögliche Widersprüche zwischen ihrer öffentlichen Selbstdarstellung und ihrer Familiengeschichte auszugleichen. Die komplizierte Beziehung zwischen Meghan und Thomas Markle, die seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (41) im Jahr 2018 keinen direkten Kontakt mehr hatten, wird weiterhin von öffentlichen Zerwürfnissen und gegenseitigen Anschuldigungen überschattet.

Thomas Markle sieht den Kontakt zu Meghan trotz der langjährigen Entfremdung nicht als hoffnungslos. Er begründete seine medialen Äußerungen unter anderem mit dem Wunsch, die Aufmerksamkeit seiner Tochter zu gewinnen. Neben der familiären Distanz belasten auch vergangene Vorfälle, etwa inszenierte Paparazzi-Fotos und die Veröffentlichung privater Briefe, das Verhältnis. Mit über zwanzig Jahren Altersunterschied und einer durch die Scheidung geprägten Kindheit entstanden Spannungen in der Beziehung, die allerdings vonseiten des Vaters nicht den Wunsch überdecken, wieder eine Verbindung zu seiner Tochter aufzubauen.

Herzogin Meghan bei der Paris Fashion Week im Laennec Center, Paris, 4. Oktober 2025
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Herzogin Meghan bei der Paris Fashion Week im Laennec Center, Paris, 4. Oktober 2025
Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Archie und Lilibet im Disneyland, Juni 2025
Instagram / meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Archie und Lilibet im Disneyland, Juni 2025
Herzogin Meghan beim World Mental Health Day Gala von Project Healthy Minds in New York
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Herzogin Meghan beim World Mental Health Day Gala von Project Healthy Minds in New York
Wie findet ihr Meghans Schritt, ihrem Vater nach der OP einen Brief zu schreiben?
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