Krebsdiagnose: Chris Rea (†74) nahm über 30 Pillen am Tag
Chris Rea (†74) ist verstorben. Der Tod des "Driving Home For Christmas"-Interpreten ist für seine Fans ein Schock. Doch der Sänger litt schon länger unter gesundheitlichen Problemen. 2001 wurde bei dem Briten Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert und die Chancen auf Heilung galten als gering. Zu Gast bei "Mortimer & Whitehouse: Gone Fishing" berichtete er vor wenigen Jahren, dass Teile seiner Bauchspeicheldrüse, des Dünndarms, der Gallenblase und der Leber operativ entfernt werden mussten. Seitdem ist der Musiker schwer gezeichnet: "Ich hab mich da nie ganz von erholt [...]. Ich hab jetzt Diabetes Typ 1 und muss jeden Tag 34 Pillen nehmen."
Der Brite hatte bereits in den 1990er-Jahren eine schwere Bauchfellentzündung überstanden. 2016 kam ein Schlaganfall dazu, der ihm zeitweise die Fähigkeit zu sprechen und Gitarre zu spielen nahm. Gegenüber The Guardian beschrieb er die Erfahrung als "sehr beängstigenden Moment" und berichtete: "Ich war überzeugt, dass ich durch den Schlaganfall mein Gehör für Tonhöhen verloren hatte. Es bedurfte vieler überzeugender Worte von anderen, um mich davon zu überzeugen, dass mit meinem Spiel alles in Ordnung war."
Privat galt Chris als zurückhaltend, sein Zuhause und die Nähe zu seinen Liebsten waren ihm wichtig. Seine Ehefrau Joan Rea kannte der Musiker bereits seit seinem 16. Lebensjahr. Gemeinsam haben die beiden zwei Töchter namens Josephine und Julia. Den drei wichtigen Frauen in seinem Leben widmete der Songwriter über die Jahre mehrere Songs. "Stainsby Girls" (1985), "Josephine" (1985) und "Julia" (1993) handeln von der Liebe zu seiner Familie.





