George Clooney kontert Trumps Spott mit scharfer Ansage

George Clooney kontert Trumps Spott mit scharfer Ansage

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

Pünktlich zum Jahresbeginn schießt Donald Trump (79) verbal scharf in Richtung Hollywood – beziehungsweise Frankreich: Filmlegende George Clooney (64) und der US-amerikanische Präsident liefern sich aktuell über mehrere Social-Media-Posts und Interviews hinweg ein öffentliches Streitgespräch – ausgelöst durch eine Entscheidung im Privatleben des Schauspielers. Der 64-Jährige und seine Frau Amal Clooney (47) haben sich neben ihrer US-Staatsbürgerschaft auch die französische Staatsbürgerschaft gesichert und wollen ihre Zwillinge künftig vor allem dort großziehen. Diese Tatsache scheint dem US-Präsidenten sauer aufzustoßen: Während Donald an Silvester in seinem Club Mar-a-Lago in Palm Beach feierte, nutzte er seine Plattform "Truth Social", um gegen das Paar auszuteilen. George konterte am Neujahrstag mit einer knappen, aber deutlichen Ansage im Interview mit The Hollywood Reporter – inklusive Seitenhieb auf die anstehenden Wahlen im November.

In seinem "Truth Social"-Post verspottete Donald den Schauspieler und Amal als "zwei der schlechtesten politischen Prognostiker aller Zeiten" und erklärte, Frankreich stecke "inmitten eines großen Kriminalitätsproblems" wegen einer angeblich verfehlten Migrationspolitik. Weiter beleidigte er George, nannte seine Filme "mittelmäßig" und betonte, er sei "überhaupt kein Filmstar". Doch statt sich auf das Niveau der persönlichen Angriffe einzulassen, reagierte George mit einem knappen Statement: "Ich gebe dem aktuellen Präsidenten vollkommen recht. Wir müssen Amerika wieder großartig machen. Wir fangen im November damit an." Der Hinweis auf den Monat wird als klarer Verweis auf die anstehenden Wahlen in den USA verstanden. Dass George mit Amal und den Kindern nun auch offiziell in Frankreich verwurzelt ist, hatte er zuvor mit den dortigen strengen Privatsphäre-Gesetzen begründet, die der Familie ein abgeschirmteres Leben ermöglichen sollen.

Zwischen dem Schauspieler und dem Politiker herrscht schon länger Eiszeit, obwohl sich die beiden früher privat durchaus nahestanden. George berichtete erst kürzlich, dass Donald ihn vor dessen politischem Aufstieg regelmäßig anrief, man gemeinsame Abende in Clubs und Restaurants verbrachte und der heutige Politiker ihm sogar einmal einen Termin bei einem Chirurgen vermitteln wollte. Aus der einst lockeren Bekanntschaft ist jedoch längst Distanz geworden, seit Donalds Weg in die Politik die Atmosphäre zwischen ihnen verändert hat. Während George heute mit Amal und den Kindern ein ruhigeres Leben führt und etwa seine Arbeit an Theater- und Filmprojekten betont, pflegt Donald weiterhin seine öffentliche Präsenz – ob mit Galas in Mar-a-Lago oder mit scharfen Kommentaren in sozialen Netzwerken.

Collage: Donald Trump und George Clooney
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Donald Trump und George Clooney
George Clooney und Amal Clooney bei der Gala-Premiere von "Jay Kelly" beim BFI London Film Festival
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George Clooney und Amal Clooney bei der Gala-Premiere von "Jay Kelly" beim BFI London Film Festival
US-Präsident Donald Trump im August 2025 in Washington
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US-Präsident Donald Trump im August 2025 in Washington
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