

Bodyguard behauptet: Prinzessin Di sprang einst vom Balkon
Eine neue TV-Doku sorgt für Aufsehen: Ex-Leibwächter Ken Wharfe behauptet, Prinzessin Diana (†36) sei während eines Skiurlaubs in Lech von ihrem Balkon gesprungen. Der frühere Schutzbeamte, der Prinzessin Diana und die Söhne Prinz William (43) und Prinz Harry (41) über Jahre begleitete, schildert den Vorfall in "Diana: The Princess and the Bodyguard" auf Channel 5. Es war Anfang März 1993, mitten in der Ehekrise mit dem damaligen Prinzen und heutigen König Charles III. (77). Ken schildert, wie er im Morgengrauen vor Prinzessin Dianas Suite Spuren im Neuschnee entdeckte – und realisierte, dass die Prinzessin rund sechs Meter in die Tiefe geklettert oder gesprungen war, ohne sein Team zu alarmieren.
Ken, der 1986 in den Dienst der Royals trat und 1993 als Dianas Personenschützer zurücktrat, zeichnet in der Sendung ein Bild großer innerer Anspannung. "Sie war unglaublich tränenreich, denn wenn öffentlich wird, dass eine Ehe im Grunde vorbei ist, ist das sehr belastend", sagt er in der Doku. In Lech habe er am Morgen anschließend bei Diana geklopft. Die Prinzessin habe ihn lächelnd empfangen und erklärt, sie habe "nur Luft gebraucht". Ken konfrontierte sie: "Das ist eine ziemlich dumme Idee, von diesem Balkon zu springen", zitiert er sich selbst. Dianas Antwort laut Doku: Sie habe sich "einfach entschieden, rauszugehen" und "keinen Aufruhr machen" wollen. Ken sagt weiter, er habe sich ernsthaft um ihren Gemütszustand gesorgt: "Sie hätte sterben können", so seine Aussage. Einen Tag später kündigte er seinen Posten mit den Worten, ihr Verhalten gefährde ihre Sicherheit.
Privat war die späte Winterreise nach Österreich für Diana eine Flucht in die Berge, fern vom Londoner Trubel. Freunde beschrieben die Prinzessin in dieser Phase als jemanden, der die Stille suchte und in der verschneiten Landschaft diese Ruhe fand. Für William und Harry bedeuteten Aufenthalte im Schnee damals auch seltene Momente, in denen ihre Mutter abseits offizieller Termine ganz bei ihnen sein konnte. Die Nähe zu ihren Söhnen, spontane Ausflüge und kleine Rituale – von heißen Getränken nach der Piste bis zu gemeinsamen Brettspielen am Abend – galten in ihrem Umfeld als die Augenblicke, die Diana Kraft gaben, wenn der Druck des royalen Alltags besonders groß war.





