"Ich mag es nicht": Donald Trump findet Fitnessstudios öde
Donald Trump (79) macht keinen Hehl daraus, was er von Fitnessstudios hält: nichts. In einem Gespräch mit dem Wall Street Journal erklärte der Politiker, stundenlanges Marschieren oder Laufen auf dem Laufband sei einfach nichts für ihn. "Stundenlang auf einem Laufband zu gehen oder zu laufen, so wie es manche Leute tun, das ist nichts für mich", sagte Donald und legte nach: "Ich mag es einfach nicht. Es ist langweilig." Statt Gewichte stemmen oder Cardio endlos abspulen, setzt er auf Bewegung, die ihm Spaß macht. Und die findet er, so betont er, nicht zwischen Hantelbänken, sondern draußen – mit Schläger, Ball und Flaggenstock.
Seinen Sport definiert Donald seit Jahren über den Golfplatz. Bereits 2020 schrieb er auf X: "Mein Sport besteht darin, fast nie unter der Woche, eine schnelle Runde Golf zu spielen." Die kurzen Runden seien sein bevorzugter Ausgleich, heißt es in seinem Umfeld. Zugleich sorgt eine alte Aussage weiter für Stirnrunzeln: Laut The New Yorker vertrat Donald die Meinung, Menschen hätten nur ein begrenztes Energiekontingent, das sich durch Anstrengung verbrauche. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es nicht, trotzdem hält er an seiner Abneigung gegen klassische Workouts fest und zeigt sich lieber beim Abschlag als am Crosstrainer.
Abseits der Trainingsdebatte ist Donalds Verhältnis zu Hollywood-Größen längst abgekühlt. Früher gab es Telefonate, Begegnungen in Clubs, gemeinsame Bekannte – heute liegen Welten zwischen dem Politiker und manchen Stars, mit denen er einst locker plauderte. Im Privaten sucht Donald den Ausgleich gern in vertrauter Runde: Auf dem Platz begleitet ihn oft ein kleiner Kreis von Bekannten, bei dem zwischen Fairways und Greens über Familie, Termine und Alltagskram gesprochen wird. Golf ist für ihn dann nicht nur Sport, sondern auch Ritual – ein Treffpunkt, an dem Handshakes zählen und das Handy öfter in der Tasche bleibt.








