Netflix stoppte "Stranger Things"-Pläne der Duffer-Brüder
Matt und Ross Duffer (41), die kreativen Köpfe hinter der Erfolgsserie Stranger Things, hatten einen ganz besonderen Wunsch für die fünfte und letzte Staffel: Sie wollten die neuen Folgen ursprünglich wöchentlich veröffentlichen. Der Streaming-Dienst Netflix lehnt wöchentliche Episodenveröffentlichungen laut Moviepilot jedoch grundsätzlich ab und setzte stattdessen auf einen Alternativplan: Die letzte Staffel wurde nun in drei Teile geteilt, die an Thanksgiving, Weihnachten und schließlich an Silvester veröffentlicht wurden.
Die Idee der Duffer-Brüder ist dank Moviepilot leicht nachvollziehbar: Bereits die Mystery-Serie "Lost" zeigte, wie elektrisierend es sein kann, wenn jede Folge neue Rätsel liefert und das Publikum dazwischen fieberhaft Theorien schmiedet. Wie Screen Rant berichtet, hofften Ross und Matt darauf, dass "Stranger Things" Woche für Woche ähnlich intensiv das Netz dominieren würde – stießen dabei jedoch auf Widerstand. Netflix setzt auf Hybridmodelle: Statt wöchentlicher Ausstrahlung werden Erfolgsserien wie Wednesday in mehrere Teile gesplittet und an wenigen strategisch ausgewählten Tagen veröffentlicht. So bleibt zwar Gesprächsstoff erhalten, der langsame, nervenaufreibende Spannungsaufbau über viele Wochen wird jedoch abgeschwächt.
Die Duffer Brothers hatten schon bei früheren Staffeln klare Vorstellungen davon, wie sie ihre Geschichte erzählen möchten. Dabei stehen nicht nur die packende Handlung und die Retro-Atmosphäre, sondern auch die intensive Bindung zu den Fans im Fokus. Die Serie hat es über die Jahre geschafft, eine treue Fangemeinde aufzubauen, die über jedes Detail spekuliert. Auch wenn die Planung der Brüder nicht wie gewollt umgesetzt werden konnte, erfreut sich die neue Staffel großer Beliebtheit. Der zweite Teil der neuen Folgen hat Fans weltweit begeistert und katapultierte die Serie in 76 Ländern auf Platz 1 der Streaming-Charts – auch in Deutschland führt die Hawkins-Crew erneut die Listen an.






