"Der Medicus" ist zurück: Tom Payne erinnert an Durchbruch

"Der Medicus" ist zurück: Tom Payne erinnert an Durchbruch

- Jannike Wacker
Lesezeit: 3 min

"Der Medicus" ist ein echter Geheimtipp für alle, die historische Dramen lieben. 2013 kam der erste Teil ins Kino und war der Startschuss für die Karriere von Hauptdarsteller Tom Payne (43). Aktuell, über zwölf Jahre später, läuft der zweite Teil im Kino. Im Bild-Interview nutzt Tom die Gelegenheit und erinnert sich an seine Anfänge und den damaligen Dreh – und die waren alles andere als einfach. "Nach etwa zwei Dritteln der Drehzeit hatte ich damals einen körperlichen Zusammenbruch, weil ich Tag und Nacht durchgearbeitet und am Ende des Tages auch noch zu viel Bier getrunken habe. Ich war Ende 20. Gott sei Dank ist alles gut ausgegangen", erinnert der Brite sich an seinen jugendlichen Wagemut.

Tatsächlich ist "Der Medicus" eine deutsche Produktion, hinter der der Münchner Regisseur Philipp Stölzl steckt. Mit Tom, Stellan Skarsgård (74) und Sir Ben Kingsley (82) gab es aber eine Hollywood-reife Besetzung, aber auch deutsche Stars wie Elyas M'Barek (43) und Fahri Yardim (45) fanden eine Rolle. Der erste Teil erzählt die Geschichte des Waisen Rob Cole im 11. Jahrhundert. Dieser geht bei dem erfahrenen Bader Henry Croft in Lehre und setzt sich das Ziel, Medizin zu studieren. Nach dem Tod seines Lehrmeisters macht Rob sich auf, sich von dem berühmten Arzt Ibn Sina Avicenna ausbilden zu lassen. Er stellt sich als begabter Mediziner heraus, doch schwere Krankheiten und politische Schieflagen zwingen ihn, ein medizinisches Wunder zu vollführen. In Teil zwei kehrt Rob in seine Heimat London zurück, um sein Wissen hier anzuwenden und den Menschen zu helfen. Doch er wird in die Machenschaften des Königshauses verwickelt und wird mit einer noch unbekannten Disziplin konfrontiert: das psychische Leiden der Menschen.

Für Tom bedeutet es viel, zur Geschichte von "Der Medicus" zurückzukehren und vor allem wieder in Deutschland drehen zu dürfen. Gefilmt wurde der Streifen in Köln, Berlin und Grömitz an der Ostsee sowie zu Teilen in Ungarn. "Ehrlich gesagt bedauere ich es, dass ich nicht ein bisschen besser Deutsch gelernt habe. Denn wenn ich das getan hätte, hätte ich vermutlich in der Zwischenzeit mal wieder in Deutschland arbeiten können. Jetzt wieder hier zu sein, ist sehr emotional für mich", meint der Filmstar. Die zwölf Jahre zwischen den beiden Filmen hat Tom aber gut genutzt: Dank seiner Rolle als Jesus in The Walking Dead wurde er zum Publikumsliebling und baute sich eine große Fanbase auf. Privat lief es ähnlich gut: Seit 2020 ist er mit seiner Frau Jennifer Akerman verheiratet und das Paar begrüßte drei Kinder.

Tom Payne bei der Premiere von "Der Medicus 2" im Kölner Cinedom, Dezember 2025
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Tom Payne bei der Premiere von "Der Medicus 2" im Kölner Cinedom, Dezember 2025
Stellan Skarsgård und Tom Payne am Set von "Der Medicus" im Museumspark Rüdersdorf, 2012
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Stellan Skarsgård und Tom Payne am Set von "Der Medicus" im Museumspark Rüdersdorf, 2012
Tom Payne als Jesus und Danai Gurira als Michonne in "The Walking Dead"
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Tom Payne als Jesus und Danai Gurira als Michonne in "The Walking Dead"
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