Dreiste Verkäuferin überrascht Händler bei "Bares für Rares"
Petra Zech, eine Kauffrau aus Bergisch Gladbach, sorgte bei der beliebten ZDF-Sendung Bares für Rares für einen kleinen Skandal. Mit einem Sammelsurium von Dachbodenfunden angereist, erhielt sie von Experte Albert Maier nur für eine einzige Antiquität vielversprechende Aussichten – eine Porzellanpuppe der Marke Heubach / Köppelsdorf, die nahezu unbeschädigt und etwa 100 Jahre alt ist. Albert schätzte den Wert der Puppe auf 300 Euro. Moderator Horst Lichter (63) überreichte ihr daraufhin die Karte für den Händlerraum. Die übrigen mitgebrachten Stücke, darunter Broschen, wurden als kaum wertvoll eingestuft.
Im Händlerraum ging die Verhandlung dann jedoch in eine unerwartete Richtung: Nachdem Petra zunächst mit der Expertise von 300 Euro zufrieden gewirkt hatte, setzte sie nun plötzlich 600 Euro als Ziel. Diese Forderung begründete sie mit einer angeblich früheren Bewertung, die von diesem höheren Betrag ausging. Die Händler, darunter Walter "Waldi" Lehnertz (58), zeigten jedoch kein Interesse an einer Preissteigerung und boten maximal die 300 Euro der Schätzung. Sichtbar enttäuscht und verärgert brach Petra schließlich die Verhandlungen ab, ohne ihre Porzellanpuppe zu verkaufen.
Vor wenigen Tagen hatte auch Petra Böckly bei "Bares für Rares" für Gesprächsstoff gesorgt. Die Verkäuferin brachte ein Gemälde von Charles Palmié mit und hoffte auf einen Preis von mindestens 5.000 bis 6.000 Euro. Als Expertin Dr. Bianca Berding den Wert des Bildes jedoch deutlich niedriger ansetzte, wollte Petra nicht auf den Schätzpreis eingehen. Horst sagte zu ihr: "Wenn Sie den Schätzpreis nicht akzeptieren möchten, kann ich Ihnen keine Händlerkarte geben." So blieb dem Gemälde der Gang in den Händlerraum verwehrt und Petra verließ die Show ohne Verkauf.






