Antike Kuriosität: Flohmarkt-Babywanne bei "Bares für Rares"
Gerdi aus Nümbrecht und ihre Tochter Laura aus Mettmann haben bei Bares für Rares ein ungewöhnliches Möbelstück präsentiert, das zunächst für einige Verwirrung sorgte. Die beiden brachten ein antikes Bidet zu Moderator Horst Lichter (64), doch Gerdi hatte das gute Stück ursprünglich auf einem Flohmarkt als Babybadewanne für ihr Enkelkind erworben. Da das Oberteil des Möbels geschlossen war, ging sie davon aus, eine praktische Wanne gefunden zu haben. Erst Experte Sven Deutschmanek (49) klärte über die tatsächliche Funktion des "Hygienemöbels" auf und sorgte damit für Heiterkeit in der Sendung.
Das ungewöhnliche Objekt wurde um 1900 bis 1910 aus Eichenholz gefertigt und befindet sich in hervorragendem Zustand. Der Name "Bidet" stammt aus dem Französischen und bedeutet "kleines Pferd", da man rittlings darauf Platz nehmen musste, wie Sven erklärte. Die Keramikeinsätze stammen von Villeroy & Boch mit der Merkur-Marke aus Dresden und das Möbelstück trägt zudem das "D.R.G.M." Patentzeichen. Abgesehen von brüchigen Schläuchen und einer kleinen Absplitterung an einem der Keramikteile ist es bestens erhalten. Der Experte schätzte den Wert auf 120 bis 150 Euro. Im Händlerraum sorgte besonders Svens Idee, das Bidet als Pastaschüssel zu verwenden, für Lacher.
Die Versteigerung startete verhalten mit 30 Euro durch David Suppes (37). Gerdi gab an, sich bereits über 50 Euro zu freuen, wäre aber mit 100 Euro "wirklich schon zufrieden". Nach einigen Geboten erhielt Jos van Katwijk schließlich den Zuschlag für genau diese 100 Euro. Gerdi und Laura zeigten sich überglücklich, ihren Wunschpreis erreicht zu haben. Die Verkäuferin kündigte direkt an, von dem Erlös nun eine "echte Puppenbadewanne" zu kaufen – diesmal soll es also tatsächlich eine Wanne für das Enkelkind werden.










