

Mystery-Hit auf Netflix: Harlan Coben überholt sie alle
Seit dem 1. Januar sorgt auf Netflix eine neue Mystery-Miniserie für Wirbel: "Harlan Cobens: Suche mich nicht" hat sich völlig überraschend an die Spitze der Charts gesetzt und damit sogar den Dauerbrenner Stranger Things vom Thron gestoßen. Statt im vertrauten Hawkins spielt die Geschichte diesmal laut kino.de im Umfeld von Simon, gespielt von James Nesbitt (60), dessen Leben aus den Fugen gerät, als seine Tochter Paige (Ellie de Lange) spurlos verschwindet. Acht Folgen lang dreht sich alles um die fieberhafte Suche nach der jungen Frau, einen rätselhaften Mordfall und Abgründe innerhalb der eigenen Familie – Stoff, der Krimi- und Thriller-Fans derzeit weltweit an den Bildschirm fesselt.
Die Vorlage liefert Bestsellerautor Harlan Coben mit dem Roman "Suche mich nicht" (englisch "Run Away"). Darin wird Simons Welt auf den Kopf gestellt: Auf der Suche nach seiner Tochter führt jede Spur tiefer in ein Netz aus Lügen, jede Antwort zieht neue Fragen nach sich – vor allem in der eigenen Familie. Die Miniserie trifft einen Nerv beim Publikum und erobert die Netflix-Topliste im Sturm. Doch es gibt auch kritische Stimmen: Auf Rotten Tomatoes stehen 75 Prozent Zustimmung von Kritikern 46 Prozent beim Publikum gegenüber. In Foren wie Reddit schwanken die Reaktionen Berichten zufolge zwischen "durchgesuchtet" und "so schlecht, dass es wieder gut ist." Gestreamt wird dennoch fleißig.
Harlan Coben ist für TV-Hits nach seinen Romanen längst bekannt, seine Adaptionen landen regelmäßig in den Charts und spielen mit familiären Bindungen, plötzlichen Wendungen und der Frage, wie gut wir unsere Liebsten wirklich kennen. James Nesbitt, der als Charakterdarsteller immer wieder in anspruchsvollen Krimirollen punktet, trägt die Serie mit einer Mischung aus verletzlicher Ruhe und zäher Entschlossenheit. Ellie de Lange bringt als rätselhafte Paige das notwendige Geheimnis mit. Für "Stranger Things"-Fans heißt das: eine kleine Verschnaufpause von Hawkins und Will Byers, während ein Vater in Großbritannien um seine Tochter kämpft – und damit genau den Stoff liefert, über den in Wohnzimmern und Gruppenchats diskutiert werden kann.






