Nanu: Dieser Filmfehler in "Rambo 3" blieb lange unbemerkt
Action-Ikone Sylvester Stallone (79) steht wieder im Rampenlicht – diesmal wegen einer Szene in "Rambo 3", die viele erst beim zweiten Hinschauen stutzen lässt. In dem 1988 erschienenen Actionkracher flieht mitten im Kugelhagel eines Angriffs auf ein afghanisches Dorf eine Frau mit einem angeblichen Baby im Arm. Der Moment spielt laut Kino.de um die Zeitmarke 00:41:50 und ging lange als Randnotiz durch. Doch wer genau hinsieht, merkt schnell: Das Kind bewegt sich nicht, wirkt starr und seltsam leicht. Was als nervenaufreibender Flucht-Moment gedacht war, entpuppt sich als kleiner, aber auffälliger Filmfehler – und ausgerechnet in einem Film, der mit Sylvesters Namen für kompromisslose Action steht.
Der Haken: Statt eines echten Babys wurde für die Statistin eine simple Puppe verwendet – ein Trick, der in aufwendigen Massenszenen häufiger vorkommt, wenn Sicherheit und Tempo am Set Vorrang haben. Die starre Haltung, das fehlende Gewicht in den Armen und die totale Regungslosigkeit verraten jedoch das Filmgeheimnis. Regisseur Peter MacDonald setzte in "Rambo 3" auf große Explosionen, kreisende Kampfhubschrauber und wuchtige Bilder, da rutschen Detailfragen schnell in den Hintergrund. Kenner erinnern sich: Ein ganz ähnlicher Patzer sorgte schon in "American Sniper" für Gesprächsstoff, wo eine Puppe in einer längeren, ruhigeren Szene noch deutlicher auffiel.
Für Fans von Sylvester ist "Rambo 3" dennoch ein Eckpfeiler seiner Action-Ära – der Film markiert die Fortsetzung einer Figur, die Kinogeschichte geschrieben hat. Abseits der Leinwand kultiviert der Star seit Jahrzehnten sein Image als Kämpfernatur, teilt in Interviews und auf Social Media immer wieder private Einblicke in sein Familienleben und die Bindung zu seinen Kindern. Wer den Schauspieler beobachtet, weiß: Er pflegt enge Freundschaften in Hollywood, hält Erinnerungsstücke aus seinen Rollen in Ehren und legt viel Wert auf Rituale mit seinen Liebsten. Kleine Set-Pannen wie diese werden da schnell zur Randnotiz einer Karriere, die für viele Fans vor allem eines bedeutet: große Gefühle, schwitzende Muskeln und ein unverwechselbares Charisma.








