Neues Biopic enthüllt Sylvester Stallones "Rocky"-Werdegang
Ein Stück Filmgeschichte bekommt seinen großen Auftritt: In den USA startet laut Hollywood Reporter zu Thanksgiving 2026 das Biopic "I Play Rocky", das die Entstehung von "Rocky" nachzeichnet – jenem Film, der "Rambo"-Ikone Sylvester Stallone (79) vor 50 Jahren zum Star machte. Anthony Ippolito (26) übernimmt die Rolle des jungen Sly und zeigt, wie der spätere Actionheld um seinen Durchbruch kämpfte und für seine Vision alles riskierte. Regie führt Peter Farrelly, der schon mit "Green Book" Oscar-Geschichte schrieb. Der Kinostart ist für den 20. November 2026 in den USA geplant, mit einem limitierten Vorlauf ab dem 13. November in ausgewählten Kinos. Ob und wann der Film in Deutschland zu sehen sein wird, ist noch offen.
Inhaltlich verspricht "I Play Rocky" die legendären Stationen der "Rocky"-Geburtsstunde: vom hart erkämpften Drehbuch bis zu den persönlichen Opfern, die Sly, der auch als Mafioso in "Tulsa King" glänzt, auf dem Weg zur Verwirklichung brachte – inklusive der vielzitierten Episode, dass er angeblich sogar seinen Hund verkaufte, um weiterschreiben zu können. Neben Anthony stehen Matt Dillon (61), AnnaSophia Robb (32), P.J. Byrne, Toby Kebbell, Tracy Letts (60) und Jay Duplass vor der Kamera. Produziert wird das Projekt von Amazon MGM, das die Kinoauswertung in den USA übernimmt. Anlässlich des Jubiläums des Originals (Weltpremiere am 20. November 1976) wird ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht, der den Mythos "Rocky" zurück in die rauen Anfangstage holt. Ein erstes Bild vom Sly-Darsteller beim Training gibt es auch schon.
Für Fans von Sly, der auch mit fast 80 noch top in Form ist, ist die Reise in die Vergangenheit mehr als Nostalgie: "Rocky" war für Sylvester immer auch ein persönliches Märchen vom Außenseiter, das sich in seiner eigenen Biografie widerspiegelt: Beharrlichkeit, Stolz und ein beinahe sturer Glaube an die eigene Geschichte. Der Schauspieler pflegte diese Verbindung über Jahrzehnte, erzählte in Interviews von schlaflosen Nächten, ständigen Absagen und der Weigerung, die Hauptrolle aus der Hand zu geben. Der Erfolg schuf auch ein familiäres Fundament: Die Nähe zu seinen Kindern und die Loyalität zu langjährigen Weggefährten wurden zu wiederkehrenden Themen, die Sly in Talkshows und Dokus betonte. "I Play Rocky" knüpft genau dort an, wo die Legende begann – bei dem Menschen, der sie möglich machte.










