Psychische Krise: Nick Reiner sieht Verschwörung nach Mord
Nick Reiner (32) sitzt nach dem Mord an seinen Eltern Rob Reiner (†78) und Michele Singer Reiner (†70) im Gefängnis – und sorgt mit einer bizarren Wahrnehmung für neue Schlagzeilen. Der 32-Jährige weiß nach übereinstimmenden Berichten, dass er seine Eltern getötet hat. Dennoch ist er überzeugt, Opfer einer Verschwörung zu sein, die ihn hinter Gitter gebracht habe. Das behaupten Quellen mit direktem Einblick gegenüber TMZ. Brisant: Bereits heute Abend widmet sich der Sender FOX in der Doku "TMZ Investigates The Reiner Murders: What Really Happened" dem Fall, die am Samstag auch bei Hulu startet. Was hat Nick Reiner zu dieser Tat getrieben – und warum ist er sich sicher, dass dunkle Mächte im Spiel sind?
Laut den Quellen von TMZ begann Nicks fataler Abwärtstrend etwa einen Monat vor den Taten. Ärzte sollen damals seine Medikamente gegen eine schizoaffektive Störung umgestellt haben – eine schwere psychische Erkrankung, die Wahnvorstellungen, Halluzinationen und manische Episoden auslösen kann. Seit der Umstellung sei Nick zunehmend unberechenbar und gefährlich geworden. "Die Medikamente funktionieren immer noch nicht richtig", heißt es weiter. In juristischer Hinsicht bereite sein Team eine Verteidigung wegen Unzurechnungsfähigkeit vor. Entscheidend ist dabei nicht, ob Nick zwischen richtig und falsch unterscheiden konnte, sondern ob er die "Art und Qualität" seiner Handlungen verstand. Selbst bei möglicher Planung könnte eine Jury so zu "nicht schuldig wegen Geisteskrankheit" gelangen, erläutert TMZ. Die Doku will genau diese Fragen beleuchten und neue Einblicke liefern.
Nick, der Sohn von Rob Reiner und Michele Singer Reiner, stand Medienberichten zufolge schon länger wegen seiner psychischen Gesundheit unter Beobachtung. In seinem Umfeld galt er als jemand, der Phasen großer Klarheit mit schweren Einbrüchen erlebte. Freunde beschreiben einen jungen Mann, der um Stabilität rang und sich wiederholt an Behandlungspläne klammerte, wenn es bergab ging. Im Familienkreis soll der Austausch eng gewesen sein, mit regelmäßigen Gesprächen und dem Versuch, Routine in seinen Alltag zu bringen. Menschen, die ihn kennen, erinnern sich an einen sensiblen, manchmal stillen Begleiter, der aufblühte, wenn vertraute Gesichter in der Nähe waren und er sich sicher fühlen konnte.








