Rihannas neue Kampagne: Photoshop-Kritik entflammt das Netz
Rihanna (37) sorgt mit ihrer neuen Savage X Fenty-Kampagne zum Valentinstag für hitzige Diskussionen im Netz. Die Sängerin und Unternehmerin veröffentlichte am 6. Januar auf Instagram eine Bildserie zur Kollektion "Love So Savage: A Modern Ode to Aphrodite" – aufgenommen in leuchtendem Rot, mit Spitze und floralen Details, fotografiert mit ihr selbst und weiteren Gesichtern wie Vivian Wilson, der Tochter von Elon Musk (54), und Lovie Simone. Doch statt Jubel hagelte es Vorwürfe: In Kommentaren und auf Reddit heißt es, die Fotos seien "verzerrt" und übermäßig retuschiert. Vor allem die Proportionen von Gesicht, Taille und Po werfen Fragen auf, einige Nutzer sprechen von "unkenntlich" und "so schlecht gemacht". Von Rihanna gibt es dazu bislang keine Reaktion.
Direkt nach der Veröffentlichung bemängelten User vermeintlich unnatürliche Verschlankungen im Gesicht und ungewohnte Kurven an Hüften und Po. "Riri ist schön, aber sie ist nicht so gebaut", schrieb eine Nutzerin auf Reddit. Ein anderer Kommentar legt nach: "Ich will so gern sehen, wie das dritte Foto vorher aussah, bevor sie ihren Körper komplett mit Photoshop verzerrt haben. Wie hat das Druckfreigabe bekommen? Es ist so schlecht gemacht." Auch Fragen wie "Hat sie ein BBL oder ist das gephotoshoppt?" kursieren. Parallel kochen Spekulationen über eine mögliche Schwangerschaft hoch, da auf keinem Kampagnenbild ihr Bauch klar zu sehen ist. "Sie zeigen ihren Bauch überhaupt nicht", notierte ein Fan – mit Verweis auf frühere, verdeckte Babybäuche bei vergangenen Schwangerschaften. Die Debatte wiegt umso schwerer, weil Savage X Fenty lange als Inbegriff von Inklusivität galt, mit Kampagnen, die unretuschierte Haut und vielfältige Körper feierten.
Hinter den Kulissen ist Rihanna längst mehr als Popstar: Die Geschäftsfrau hat mit ihrer Lingerie-Marke ein Imperium aufgebaut, das oft für breitere Größen und diverse Castings gelobt wurde. Die Sängerin pflegt einen engen Draht zu ihrer Community und hatte in der Vergangenheit bei Fenty-Shows auf spektakuläre Inszenierungen mit prominenten Gästen gesetzt. Privat zeigt sich die zweifache Mutter auf Social Media meist dosiert, teilt Meilensteine mit Familie und seltene Einblicke hinter die Kulissen ihrer Projekte. Viele Fans schätzen dabei ihren trockenen Humor und die selbstbewusste Art, mit der sie Auftritte, Mode und Mutterschaft verbindet – was die aktuelle Empörung über die Bildsprache ihrer Valentinstagskampagne so laut werden lässt.








